Sättige dich am Anblick der Bäume
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Sättige dich am Anblick der Bäume |
| Titelzusatz |
Elisabeth Boskovsky |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Boskovsky, Elisabeth [Interviewte/r]
Gaisbauer, Hubert [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00428_K01, 11-00428 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
"Im alten Japan gab es einen schönen Brauch: Wenn ein Mensch ein hohes Alter erreicht hatte, machte er ein Abschiedsgedicht, in dem er seine Lebenserfahrungen zusammenfaßte. - Ich habe meine Lebensbilder in Jahrzehnten gesammelt." Mit diesen Worten beginnt ein Bändchen mit Gedichten von Elisabeth Boskovsky. Texte von nahezu japanischer Einfachheit und Schönheit, gesammelt vor allem für Freunde, denen sie das Buch gerne schenkt. Fast vier Jahrzehnte verbrachte sie als Ehefrau von Willi Boskovsky an der Seite des großen Geigers und Dirigenten des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker. 1963 verließ sie die Bühne des Burgtheaters, wo sie als Elisabeth Höbarth Theaterfreunden ein Begriff war und mit Oskar Werner und anderen Größen gespielt hatte. "Mir bedeutet die Musik mehr als das Wort", sagt sie heute auf die Frage, ob sie - fünf Jahre nach dem Tod ihres Mannes, den sie auf allen Reisen und Tourneen begleitet hatte - nicht doch wieder Theater spielen möchte. Im Kanton Vallis, umgeben von Viertausendern, lebt sie heute; ihr Heimweh nach Wien stillt sie immer wieder mit Besuchen bei den zahlreichen Freunden. (orf)