Radioansprache von Kardinal Innitzer zum Staatsfeiertag
Katalogzettel
| Titel | Radioansprache von Kardinal Innitzer zum Staatsfeiertag |
| Spieldauer | 00:09:16 |
| Mitwirkende |
Innitzer, Theodor <Wien, Erzbischof> [Redner/in]
[GND
]
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| Datum |
1932.11.12 [Aufnahmedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Medien und Kommunikation ; Wirtschaft ; Erster Weltkrieg ; Erste Republik ; römisch - katholische Kirche ; Radio ; Reden und Ansprachen ; Feiertag ; Soziales ; Konservative ; Regierung ; Religion ; Radio ; Propaganda ; Arbeitslosigkeit ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-32002_k02 320002 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Theodor Innitzer, seit 1932 der Erzbischof von Wien, begrüßte die Ausschaltung des Parlaments 1933 und die Errichtung der Ständestaat-Diktatur in Österreich. 1938 begrüßte er schließlich den Anschluss Österreichs an das Dritte Reich, inwieweit dies auf Druck durch die Nationalsozialisten geschah, ist allerdings nicht völlig klar. Schon bald wurde durch die antiklerikale Politik der neuen Machthaber wohl auch für Innitzer sein Fehlverhalten klar. Die Ereignisse vom 7. und 8. Oktober 1938, die sogenannte Rosenkranz-Demonstration für die katholische Kirche und gegen die Nationalsozialisten und die am nächsten Tag erfolgte Stürmung und Verwüstung des erzbischöflichen Palais in Wien durch Hitler-Jugend wird nicht zu Unrecht als Beginn des katholischen österreichischen Widerstandes gegen das Dritte Reich angesehen. 1940 gründete Innitzer die "Erzbischöfliche Hilfsstelle für nichtarische Katholiken". Diese verhalf hunderten katholischen „Nichtariern“ zur Flucht ins sichere Ausland.