Rede Hitlers zur Volksabstimmung vom 10. 4.1938 in Klagenfurt
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Katalogzettel
| Titel | Rede Hitlers zur Volksabstimmung vom 10. 4.1938 in Klagenfurt |
| Spieldauer | 00:54:36 |
| Mitwirkende |
Hitler, Adolf [Redner/in]
[GND
]
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| Datum |
1938.04.04 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Klagenfurt [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Reden und Ansprachen ; Parteien - historisch / NSDAP ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Diktaturen und totalitäre Regime ; Regierung ; Soziales ; Wahlen ; Erster Weltkrieg ; Krieg ; Ständestaat ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Deutschland, Deutsches Reich Bundesland / Kärnten |
|
20. Jahrhundert - 30er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-38014_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Hitler spricht hier mit Gegensätzen zwischen den beiden großen politischen Blöcken ein beherrschendes Thema der Zwischenkriegszeit an - und präsentiert die nationalsozialistische Bewegung als ein klassenversöhnendes, ja klassenüberwindendes Element. Tatsächlich konnten Gegensätze, wenn überhaupt, nur oberflächlich überdeckt werden, indem man die "Volksgemeinschaft" zur alles beherrschenden Maxime erhob und alles, was sich diesem imaginären Gebilde nicht unterordnen ließ, mit brutaler Gewalt bekämpfte. Die Volksabstimmung vom 10. April 1938 stellte einmal mehr ein Propaganda-Schaustück des Nationalsozialismus dar. Allein die schiere Allmacht und Omnipräsenz der Werbung für Hitler mag für so manchen Wähler Grund genug gewesen sein, dass scheinbar unvermeidliche zu akzeptieren. Die Überwältigung des Individuums und die Ausschaltung, beziehungsweise Gleichschaltung des Willens und Verstandes einer Person in der "Volksmasse“ mit dem "Führer" - bei manchen möglicherweise zeitweise, bei vielen aber auch dauerhaft - war sicherlich der schwerwiegendste Erfolg der braunen Propaganda.