Reichstagsrede Hitlers nach dem Westfeldzug zur Kriegslage mit Friedens-Appell an Großbritannien
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Katalogzettel
| Titel | Reichstagsrede Hitlers nach dem Westfeldzug zur Kriegslage mit Friedens-Appell an Großbritannien |
| Spieldauer | 01:10:56 |
| Mitwirkende |
Hitler, Adolf [Redner/in]
[GND
]
Göring, Hermann [Redner/in] [GND ] |
| Datum |
1940.07.19 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Berlin, Reichstag, Kroll-Oper [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Politik ; Krieg ; Militär ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Diktaturen und totalitäre Regime ; Parteien - historisch / NSDAP ; Reden und Ansprachen ; Propaganda ; Zweiter Weltkrieg ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Deutschland, Deutsches Reich
Polen Norwegen Dänemark Belgien Frankreich Niederlande Großbritannien - Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland |
|
20. Jahrhundert - 40er Jahre
|
|
| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-40008_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Hitler wandte sich nach dem für das Dritte Reich siegreichen Ende des Westfeldzuges an den scheinbar einzig verbliebenen Gegner - Großbritannien. Hitler spricht von einem letzten Appell an die Vernunft. Hitler beruft sich einmal mehr auf die friedlichen Bemühungen Deutschlands zur Revision des Versailler Vertrages. Als Kriegsursache und Auslöser wird abermals die jüdisch-kapitalistische Weltverschwörung beschworen. Hitler spricht auch vom Einsatz ostmärkischer, also österreichischer, Gebirgstruppen als dem Beweis für das wahre Wesen der Deutschen-Einigung. Die Propaganda beschränkt sich bei dieser Rede auf die antisemitischen und antidemokratischen Phrasen nationalsozialistischer Sprache. Die Schilderung des Feldzugverlaufes bedurfte keiner propagandistischen Überhöhung. Der Sieg im Westen, im Jahre 1940, stand in derartig krassen Gegensatz zur Erfahrung des schier endlosen Stellungskrieges im Ersten Weltkrieg, dass viele Menschen in Deutschland, die bei Kriegsbeginn Hitler als einen unverantwortlichen Kriegstreiber betrachteten, nun an dessen Genialität zu glauben begannen. Ein Glaube, der viel beitrug zur, aus heutiger Sicht unbegreiflichen, Durchhaltebereitschaft großer Bevölkerungsteile bis zum Kriegsende.