Reichstagsrede zur Kriegslage mit Appell an Großbritannien
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Katalogzettel
| Titel | Reichstagsrede zur Kriegslage mit Appell an Großbritannien |
| Titelzusatz |
Ausschnitte |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hitler, Adolf [Akteur/in]
[GND
]
Göring, Hermann [Akteur/in] [GND ] |
| Datum |
1940.07.19 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Berlin [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Politik ; Reden und Ansprachen ; Parteien - historisch / NSDAP ; Zweiter Weltkrieg ; Diktaturen und totalitäre Regime ; Propaganda |
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAsp19 [Tonband auf Kern (AEG); SP, 19 cm/s, Vollspur] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 99-40008_K01, 99-40008 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Reichstagsrede zur Kriegslage mit Appell an Großbritannien. Hitler meint, dass England keine andere sinnvolle Alternative mehr hat, als Frieden zu schließen. - Das Angebot wird von Großbritannien drei Tage später, am 22. Juli 1940, zurückgewiesen.
Hitler wandte sich nach dem für das Dritte Reich siegreichen Ende des Westfeldzuges an den scheinbar einzig verbliebenen Gegner - Großbritannien. Hitler spricht von einem letzten Appell an die Vernunft. Hitler beruft sich einmal mehr auf die friedlichen Bemühungen Deutschlands zur Revision des Versailler Vertrages. Als Kriegsursache und Auslöser wird abermals die jüdisch-kapitalistische Weltverschwörung beschworen. Hitler spricht auch vom Einsatz ostmärkischer, also österreichischer, Gebirgstruppen als dem Beweis für das wahre Wesen der Deutschen-Einigung. Die Propaganda beschränkt sich bei dieser Rede auf die antisemitischen und antidemokratischen Phrasen nationalsozialistischer Sprache. Die Schilderung des Feldzugverlaufes bedurfte keiner propagandistischen Überhöhung. Der Sieg im Westen, im Jahre 1940, stand in derartig krassen Gegensatz zur Erfahrung des schier endlosen Stellungskrieges im Ersten Weltkrieg, dass viele Menschen in Deutschland, die bei Kriegsbeginn Hitler als einen unverantwortlichen Kriegstreiber betrachteten, nun an dessen Genialität zu glauben begannen. Ein Glaube, der viel beitrug zur, aus heutiger Sicht unbegreiflichen, Durchhaltebereitschaft großer Bevölkerungsteile bis zum Kriegsende.