Im Kostüm des Anarchisten
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Im Kostüm des Anarchisten |
| Titelzusatz |
Günther Nenning |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Nenning, Günther [Interviewte/r]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.07.28 [Sendedatum] |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00517_K01, 11-00470_K01, 11-00517, 11-00470 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
"Mehr Opium, Herr!" nannte der streitbare Journalist Günther Nenning sein letztes Buch. Einmal mehr wird er damit seinem Ruf als wendiger,intellektueller Vor- und Querdenker der Alpenrepublik gerecht. Als "Wahrheitssucher im Kostüm des Anarchisten" sehen ihn seine Freunde, von seinen Feinden wird er mitunter als "gefährlicher Schwätzer" abgetan. Nenning weiß und wußte stets zu provozieren. Seit 1960 ist er Vorsitzender der "Gesellschaft für christlich-marxistischen Dialog", er schrieb Bücher über Erzherzog Johann, über "Österreichs Heimkehr ins falsche Reich", über die Zukunft der Sozialdemokratie 1921 in Wien geboren begann Nenning seine journalistische Laufbahn bei der "Neuen Zeit" in Graz, wo er bald zum stellvertretenden Chefredakteur ernannt wurde. 1958 wechselte er als Mitherausgeber und redaktioneller Leiter zu der von Friedrich Torberg gegründeten und geleiteten Kulturzeitschrift "Forum". 1965 wurde Günther Nenning Eigentümer und Chefredakteur des "Forums", das nun unter dem Namen "Neues Forum" erschien. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde der von Bruno Kreisky einmal als "Wurstel" titulierte Günther Nenning durch seine Kampagnen gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf und gegen das geplante Donaukraftwerk Hainburg. In dieser Sendung erinnert sich der "berufliche Unruhestifter" an wichtige biographische Stationen seines Lebens. Ein Rückblick und die Sehnsucht nach Visionen, nach neuen Denkanstößen. (orf)