Michelangelo durch meine Augen
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Michelangelo durch meine Augen |
| Titelzusatz |
Der Fotograf Robert Hupka |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hupka, Robert [Interviewte/r]
[GND
]
Krautgartner, Brigitte [Interviewer/in] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.06.07 [Sendedatum] |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00564_K01, 11-00564 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Es waren zwei Motive, die das Leben des Fotografen Robert Hupka geprägt haben: der Dirigent Arturo Toscanini und Michelangelos Pietà. "Niemand hat mich je eingeladen, sie zu fotografieren, in beiden Fällen müßte man eher so sagen: man konnte mich einfach nicht davon abhalten." Robert Hupka wurde 1919 in Wien geboren, seine Eltern waren vom Judentum zum Christentum konvertiert - aus gesellschaftspolitischen Gründen, wie Robert Hupka erklärt. Sein Großvater, Ignaz Brühl, ist ein enger Freund von Brahms, sein Vater Jurist und bedeutender Kunsthistoriker, die Mutter begeisterte Fotografin. 1938 geht Robert Hupka ins Exil, zunächst nach England, dann in die USA, die Liebe zur Musik, zur Fotografie und zum Christentum prägen sein Leben. Derzeit sind Hupkas Pietà-Fotos in Wien ausgestellt, im Kellergewölbe des Schottenstiftes - für Robert Hupka ein Höhepunkt in seinem Leben. Denn: "Ich bin hier ins Schottengymnasium gegangen, und ich war immer der schlechteste Schüler. Aber auf diese Weise kann ich zeigen, daß auch aus mir etwas geworden ist." (orf)