Zeuge der Staatsgründung - Jakob Kösten
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Zeuge der Staatsgründung - Jakob Kösten |
| Titelzusatz |
Fotograf Jakob Kösten |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Kösten, Jakob
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.10.11 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Fotografie ; Interview |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00621_K01, 11-00621 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Als Jugendlicher wurde er in Berlin bei der deutschen Vertretung der "New York Times" zum Fotografen ausgebildet, eine Erfahrung, die ihm viele Jahre später nützen sollte: Als Pressefotograf im Palästina der 40-er Jahre wurde Jakob Kösten zum aktiven Zeugen und Dokumentaisten der Gründung des Staates Israel vor 50 Jahren. 1911 wurde Jakob Kösten als eines von sieben Geschwistern in Berlin geboren, bereits 1930 arbeitete der gerlernte Drogist als Pressefotograf. Anfang 1935 wurde der Sohn jüdischer Eltern verhaftet und in die SS-Kaserne "Columbia-Haus", die berüchtigte "Columbia-Diele" gebracht. Nach qualvollen Monaten der Einzelhaft wurde Jakob Kösten entlassen - mit der Auflage, Deutschland binnen 24 Stunden zu verlassen. Er emigrierte nach Palästina, wurde dort bald zu einem gefragten Fotografen, der für internationale Zeitschriften arbeitete. (orf)