Der unsichtbare Schmerz
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Der unsichtbare Schmerz |
| Titelzusatz |
Die Ärztin und Psychotherapeutin Hildegund Heinl |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Heinl, Hildegund [Interviewte/r]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.11.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medizin |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00643_K01, 11-00643 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Im Alter von fünfzig Jahren begann Hildegund Heinl eine Psychotherapieausbildung. Sie widmete sich einem völlig neuen Gebiet: der Psychosomatik der Bewegungsorgane. Sie entwickelte ein eigenständiges Konzept der Diagnose und der Therapie, das sie sowohl in Therapiegruppen für Patienten, wie auch in Fortbildungsseminaren für Ärzte anbietet. Hildegund Heinl, 1919 geboren, war nach dem Krieg eine der ersten Frauen, die eine Facharztausbildung zur Orthopädin absolvierte, ein Beruf, der damals für eine Frau noch ungewöhnlicher war, als er es heute ist. Schülerinnen und Schüler schwärmen von der Ausstrahlung und Tatkraft der ungewöhnlichen Ärztin, deren neue Erkenntnisse über die Psychosomatik im Therapiebereich längst angewendet werden. "Meine orthopädische Lehrzeit war der Krieg", sagt Hildegund Heinl "wir waren nur auf das Funktionieren des Bewegungsapparats ausgerichtet, auf das Material, auf die Architektur der Formen. Die Trauer, den Schmerz dahinter sahen wir nicht. Ich mußte erst lernen, daß die Bewegungsorgane auch auf seelische Befindlichkeiten reagieren. Der äußere Schmerz verweist auf ganz andere - nicht sichtbare - Verletzungen." (orf)