Komm und sieh Rudyn!
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Komm und sieh Rudyn! |
| Titelzusatz |
Der Tänzer Rudolf Schmitz |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schmitz, Rudolf [Interviewte/r]
Janisch, Heinz [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.05.02 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Gesellschaft ; Tanz |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00666_K01, 11-00666 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Rudolf Schmitz - der heute 93jährig in einem Pensionistenheim in Wien lebt - trat im Wien der 20er Jahre in den renommiertesten Revue- und Varietebühnen auf Er feierte Erfolge als Grotesk-, Stepp- und Akrobatiktänzer, als Schauspieler und Pantomime. 1905 als Sohn eines Textilhändlers in Wien-Favoriten geboren, leitete er zwar für kurze Zeit ein kleines Strumpf-Geschäft, aber die Liebe zur Bühne war größer. Sogar die berühmte Josephine Baker zeigte sich bei einem in Wien von Rudyn begeistert. 1933 flüchtete Rudolf Schmitz in das damalige britische Protektorat Palästina, wo er während der Pionierzeit unzählige Berufe ausübte. Im Zweiten Weltkrieg wurde er stage-manager der "Sheiks of Araby", einer gemischten Gruppe aus Schauspielern, Tänzern und Komödianten. Ihre Aufgabe war die Unterhaltung der alliierten Streitkräfte von Tunis bis Teheran. In den Gefangenenlagern organisierte er eine Art "Volkshochschule", in der Gefangene einander unterrichteten. 1956 kehrte Rudolf Schmitz nach Wien zurück. In einem Film-Porträt mit dem Titel "Komm und sieh Rudyn. Geschichten eines Tänzers aus Wien" erinnert er sich an die vielen Stationen seines Lebens, an die Blütezeit von Kabarett, Variete und Revue. (orf)