Ich hab mich nie geduckt
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Ich hab mich nie geduckt |
| Titelzusatz |
Der Historiker und Literaturwissenschaftler Walter Grab |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Grab, Walter [Interviewte/r]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.01.31 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Literatur ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Exil ; Geschichtswissenschaft ; Germanistik und Literaturwissenschaften |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00733_k01, 11-00733 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Als Walter Grab, der sine gesamte Jugend in Wien verbracht hat, 1938 mit 19 Jahren nach Palästina emigrieren mußte, hatte er die deutsche Klassik im Koffer und im Kopf. Die Literatur, die er in einem humanistischen Gymnasium gelernt hat, gibt im Halt ineinem fremden Land. Es gelingt ihm auch seine Eltern nachkommen zu lassen und vor den Nationalsozialisten zu retten. Um sich den Lebensunterhalt zu verdienen, macht die Familie das, was sie in Österreich auch getan hat, sie erzeugt Taschen. Allerdings nicht als Inhaber einer Lederwarenfirma, sondern in eigener Handarbeit. Nach mühsamen Anfängen floriert das Geschäft und Walter Grab, der inzwischen eine Familiege gründet hat, wird ein erfolgreicher Lederwarenfabrikant. Mit 39 erinnert er sich seiner grundlegenden Interessen und sein Leben nimmt noch einmal eine entscheidende Wendung. Er geht als Student nach Hamburg und promoviert über die demokratischen Bewegungen in Deutschland. Nach Israel zurückgekehrt, gründet er das Institut für Deutsche Geschichte an der Universität von Tel Aviv. (orf)