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Feier der Vaterländischen Front am Heldenplatz in Wien am Vorabend der Einweihung des Heldendenkmals für die Gefallenen des Weltkriegs

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Historische Wortaufnahmen

Katalogzettel

Titel Feier der Vaterländischen Front am Heldenplatz in Wien am Vorabend der Einweihung des Heldendenkmals für die Gefallenen des Weltkriegs
Titelzusatz Dollfuß-Gedächtniskundgebung
Urheber/innen und Mitwirkende Jaschke, Carl
Reichl, A. D.
Fey, Emil
Starhemberg, Ernst Rüdiger [GND ]
Schuschnigg, Kurt [GND ]
Datum 1934.09.08 [Produktionsdatum / Altdaten]
Schlagworte Erster Weltkrieg
Typ 4
Sprache Deutsch
Gesamtwerk/Reihe Historische Wortaufnahmen

Information

Inhalt

Am Abend des 8. September 1934, am Vorabend der Einweihung des Heldendenkmals, die am Sonntag den 9. September am Vormittag statt fand gab es schon eine große Feier zum Gedenken an die Kameraden des 1. Weltkriegs aber auch im Gedenken an Engelbert Dollfuß. ( Laut Wr. Zeitung vom 8.9.34 S.5 wurde sie als "Dollfuß-Gedächtniskundgebung der Wehrfront und Soldatenfront" angekündigt, die um 17 Uhr beginnen wird.) Am Heldenplatz, der mit Kruckenkreuzfahnen, Kruckenkreuzen und mit der Totenmaske des ermordeten Kanzlers Dollfuß geschmückt war hatten sich die verschiedenen militärischen Formationen, auch aus den Bundesländern eingefunden. Teilweise auch in historischen Uniformen. Von der Loggia der Neuen Burg, wo sich auch die Ehrengäste eingefunden hatten sprachen die Festredner. Mit Militärmärschen wurde die Feier eingeleitet. Dann begannen die Reden die auch in der Regel von Militärmusik von einander getrennt wurden. Als erster der ungefähr einstündigen Kundgebung sprach der Stabschef der Wehrfront Hauptmann Reichel. Der zweite Redner war Generalmajor Jaschke, der Präsident des Denkmalkomitees. Danach Bundesminister Major Fey (Minister mittlerweile ohne Geschäftsbereich). Dann Vizekanzler Ernst Rüdiger Starhemberg und als Abschluss Bundeskanzler Kurt Schuschnigg. (Wr. Zeitung und Reichspost vom 9.9.1934 S.2)
Der Reporter, am Ende des Tondokuments, spricht vom Kruckenkreuz das in die Nacht leuchtet und beginnt einen Bericht von der "Heldengedenkfeier" die am Morgen mit einer Messe in der Krypta begonnen hat. Dies wirkt eher wie ein Rückblick auf den Sonntag den 9. September 1934
Im der Veröffentlichung des Deutschen Rundfunkarchivs (Nr.16) „Tondokumente zur Kultur- und Zeitgeschichte 1933-1935“ sind hier als erste Redner Richard Schmitz (Bürgermeister von Wien), Josef Seiffert (Landeskommandant der VF von Wien) und Generaloberst Alois Schönburg-Hartenstein genannt.

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