Wien - Kaluscharen
Katalogzettel
| Titel | Wien - Kaluscharen |
| Spieldauer | 00:10:04 |
| Urheber/innen |
Wolfram, Richard [Wiss. Verfasser/in]
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| Mitwirkende |
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Produzent]
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| Datum |
1942 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Wissenschaft und Forschung ; Gesellschaft ; Ethnologie ; Ethnie ; Tanz ; Dokumentation ; Männer ; Wissenschaftlicher Film ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Rumänien
Bundesland / Wien Deutschland, Deutsches Reich |
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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| Typ | video |
| Format |
VKADB [Videokassette, DigiBeta] |
| Nummern |
Z 1731/17 |
| Sprache |
stumm |
| Link |
Weitere Informationen zu Richard Wolfram vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Artikel von Albert Ottenbacher) |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-02838_01_k02, vx-02838_01_k01 |
| Medienart | MPG-Videodatei |
Information
Inhalt
"Der Film zeigt eine Serie von Tänzen und Schrittfolgen einer Kaluscharengruppe während eines Besuches in Wien." (Zeitschrift Wissenschaftlicher Film Nr. 36/37; Jahr 1987; Seite 165)
Die Männerbünde der rumänischen Kaluscharen haben drei Arten von Tänzen. Tänze des internen Bundeslebens (z.B.: bei der Aufnahme in den Bund), Tänze zur Unterhaltung von Zuschauern und magische Krankenheilungstänze. Kaluscharen müssen sich durch einen Eid der Brüderschaft verpflichten. Die rituelle Tanzzeit ist Pfingsten, das gleichzeitig in Rumänien das alte Totenfest ist. Der Anführer ("Vataf") hat hypnotische Kräfte und kann bei einem Krankenheilungstanz bewirken, dass ein Tänzer bewusstlos zu Boden sinkt. Auf diesen Tänzer ist eine Krankheit übergegangen. Durch Umkehrung des getanzten Tanzes muss der Ohnmächtige wieder erweckt werden. Der Film wurde anlässlich eine Besuches einer Kaluscharengruppe in Wien aufgenommen. (vgl. Zeitschrift Wissenschaftlicher Film Nr. 36/37; Jahr 1987; Seiten 165-166)