Hermann Nitsch - Retrospektive 1960-1988
Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.
Katalogzettel
| Titel | Hermann Nitsch - Retrospektive 1960-1988 |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gaube, Wilhelm [Wiss. Verfasser/in]
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Verleger] Museum Moderner Kunst Wien [Produzent] |
| Datum |
1989 [Produktionsdatum] |
| Typ | video |
| Format |
VKAVHSPal [Videokassette, VHS, Pal] VKABCsp [Videokassette, Betacam, SP] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | V-11449, VX-02478 A 2019/53 |
Information
Inhalt
Anläßlich der Retrospektive von Hermann Nitschs bildnerischem Werk im Museum des 20.Jahrhunderts führt Dieter Schrage ein Gespräch mit dem Künstler (*1938), der das Tragische als wesentliches Anliegen seiner Kunst formuliert. Der Wechsel von Tod und Leben ist das Thema seiner künstlerischen Gesamtkonzeption. Im Film werden die einzelnen Phasen der Entwicklung seines Gesamtkunstwerks gezeigt, in dem Aspekte sowohl der Malerei als auch des Theaters enthalten sind. Angefangen von seinen frühen Bildern unter dem Einfluß von "Informel" und "Actionpainting", erläutert Hermann Nitsch seine Entwicklung zur Überschreitung der Malerei und des Bildraums in Malaktionen und rituellen Inszenierungen. Ausschnitte und fotografische Dokumentationen der Aktionen vermitteln einen lebhaften Eindruck von der Tätigkeit des Künstlers, der dem Zuschauer zu einer gesteigerten sinnlichen Empfindung verhelfen und ihn in den Zustand der Betroffenheit versetzen möchte.