Helmuth Gsöllpointner
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Katalogzettel
| Titel | Helmuth Gsöllpointner |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gaube, Wilhelm [Wiss. Verfasser/in]
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Veranstalter] Museum Moderner Kunst Wien [Produzent] |
| Datum |
1989 [Produktionsdatum] |
| Typ | video |
| Format |
VKAVHSPal [Videokassette, VHS, Pal] VKABCsp [Videokassette, Betacam, SP] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | V-11452, VX-02481 A 2019/56 |
Information
Inhalt
Als Bildhauer steht Helmuth Gsöllpointner (*1933) in enger Verbindung zur Stahl- und Industriestadt Linz, wo er auch an der VÖEST als Metallplastiker tätig war. Peter Baum unterstreicht die Bedeutung Gsöllpointners, der als Plastiker, Hochschullehrer und Initiator (u.a. Forum Design) einen wesentlichen Beitrag zur Linzer Kulturszene geleistet hat. Gsöllpointner selbst unterscheidet zwischen seiner "konzeptiven Tätigkeit" als Lehrender und Ausstellungsgestalter (Forum Metall) und seinen Arbeiten im Bereich der freien Plastik, in denen seine persönliche Sprache manifest wird. Die enge Verbindung des Bildhauers zu Technologien aus der Großindustrie erweist sich an einem 1963 von ihm selbst entwickelten Gußverfahren, das österreichweit eine Neuheit darstellte. Weitere gedankliche Konzepte Gsöllpointners sind die Idee der begehbaren Plastiken und die Arbeit an variablen Objekten, mit denen der Künstler den Prozeß der Bewußtseinsbildung beim Rezipienten anregen möchte, der hier die Problematik von Materie und Form spielerisch mitvollziehen kann.