Cornelius Kolig - Neue Arbeiten für das Paradies
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Katalogzettel
| Titel | Cornelius Kolig - Neue Arbeiten für das Paradies |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gaube, Wilhelm [Wiss. Verfasser/in]
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Verleger] Museum Moderner Kunst Wien [Produzent] |
| Datum |
1990 [Produktionsdatum] |
| Typ | video |
| Format |
VKAVHSPal [Videokassette, VHS, Pal] VKABCsp [Videokassette, Betacam, SP] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | V-11459, VX-02487 A 2019/63 |
Information
Inhalt
Im Kärntner Gailtal hat sich der Künstler Cornelius Kolig (*1942) sein eigenes Paradies geschaffen, einen "Spiel- und Meditationsort", dessen Architektur eine Symbiose mit der Landschaft eingeht. Seinem Interesse an der Erforschung primärer Bedürfnisse und Lebensfunktionen entspringen Arbeiten, die durch ihre Tabudurchbrechung und Überschreitung gesellschaftlicher Normen Impuls zum Nachdenken und Verändern sein wollen (so deklariert Kolig seine gesammelten Ausscheidungen zum "Lebenswerk" und setzt damit körpereigene Produktionen dem plastischen Vorgang gleich). Das Bewußtsein von der Vergänglichkeit des Lebens und die Auseinandersetzung mit dem Tod spiegelt sich in einer Reihe von Objekten und Installationen des Künstlers, dem es nicht um den ästhetischen Schein, sondern um ein "positives Durchleuchten" unserer Existenz geht. Statements von Dieter Ronte.