Ayt H'diddu (Nordafrika, Hoher Atlas) : Schmücken und Schminken einer Braut
Katalogzettel
| Titel | Ayt H'diddu (Nordafrika, Hoher Atlas) : Schmücken und Schminken einer Braut |
| Spieldauer | 00:05:57 |
| Mitwirkende |
Mylius, Norbert jun. [Wiss. Verfasser/in]
Manafi, Said [Gestaltung] [GND ] Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Produzent] |
| Datum |
1985 [Produktionsdatum] 1986 [Erscheinungsjahr] |
| Ort |
Wien
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Ethnologie ; Festakte ; Bekleidung und Mode ; Wissenschaftlicher Film ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Marokko
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20. Jahrhundert - 80er Jahre
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| Typ | video |
| Format |
VKAUlb [Videokassette, Umatic, LB] |
| Sprache |
Originalton |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-02014_01_k02, vx-02014_01_k01 C 2288/10 |
| Medienart | MPG-Videodatei |
Information
Inhalt
„Die Braut wird am vierten Festtag für den „TIMGhRIWIN-Höhepunkt“, für den Tanz mit den Entschleierten, vorbereitet. Gleiche Handlungen finden auch am fünften und letzten Festtag statt. Nach Abnahme des Gesichtsschleiers waschen die Schminkerinnen Hals und Gesicht der Braut und ziehen ihr ein Brautgeschenk, ein industriell gefertigtes Festtagskleid, an. Beim Frisieren werden zwei Zöpfe geflochten und unter Beifügung eines baumwollenen Stoffrestes zu einem Knäuel das Kennzeichen einer TIWTMIN, einer Frau, die TIMGhRIWIN hinter sich hat, dar. Dann werden die Augenlider schwarz gefärbt und wird unter Zuhilfenahme eines in V-Form zusammengedrehten Strohbunds ein besonders hoher Kopfputz aus rot-gelb karierten Festtagskopftüchern, Zierschnüren und Silberketten angelegt. Aus Gemischen von LH’NNA und Safran, Ocker, Zucker, Tee und Nußrinde tragen die Schminkerinnen auf den partiell rot gefärbten Wangen mit Wattestäbchen jeweils einen bis zum Haaransatz reichenden braunen Strich auf. Der Abschluß an der Spitze der Striche besteht aus einem verkehrten „V“. Drei abwechselnd rot und braun punktierte, vertikale Linien zieren die Nase.“ (Zeitschrift Wissenschaftlicher Film Nr. 40; Jahr Juni 1989; Seite 68)