Stimmporträt Kaiser Franz Joseph I. - 1903
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Klänge der alten Monarchie
Katalogzettel
| Titel | Stimmporträt Kaiser Franz Joseph I. - 1903 |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Franz Josef I., Österreich, Kaiser [Redner/in]
Phonogrammarchiv |
| Datum |
1903.08.02 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Bad Ischl [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Kultur ; Technik ; Wissenschaft und Forschung ; Österreichisch-Ungarische Monarchie ; Archiv ; Technik ; Reden und Ansprachen ; Portrait |
| Örtliche Einordnung |
Österreich-Ungarn
|
| Typ | audio |
| Sprache |
Deutsch |
| Gesamtwerk/Reihe | Klänge der alten Monarchie |
Information
Inhalt
Transkript:
"Erfreulich ist es, die Fortschritte zu verfolgen, welche im Laufe der letzten Jahrzehnte das Ineinandergreifen von Wissenschaft und Technik erzielte. So war unter anderem die Zeichensprache des Telegraphen durch die hörbare des Telephons ergänzt, und nun gelang es auch, im Phonographen gesprochene Worte bleibend festzuhalten und sie selbst nach vielen Jahren späteren Geschlechtern wieder vorzuführen. Wohl sind die Konstruktionsschwierigkeiten des letzterwähnten Apparates noch nicht vollständig überwunden, doch wird es dessenungeachtet von Interesse sein, auch in dieser nicht ganz vollkommenen Weise die Stimmen hervorragender Persönlichkeiten aus früheren Zeiten zu vernehmen und deren Klang und Tonfall sowie die Art des Sprechens gewissermaßen als historisches Dokument aufbewahrt zu erhalten, ähnlich wie in anderem Sinne Statuen und Porträte es bisher waren. Und wenn, wie ich höre, die Akademie der Wissenschaften jetzt daran geht, sämtliche Sprachen und Dialekte unseres Vaterlandes phonographisch zu fixieren, so ist das eine Arbeit, die sich in der Zukunft sicherlich lohnen wird. Es hat mich sehr gefreut, auf Wunsch der Akademie der Wissenschaften meine Stimme in den Apparat hineinzusprechen und dieselbe dadurch der Sammlung einzuverleiben."
"Erfreulich ist es, die Fortschritte zu verfolgen, welche im Laufe der letzten Jahrzehnte das Ineinandergreifen von Wissenschaft und Technik erzielte. So war unter anderem die Zeichensprache des Telegraphen durch die hörbare des Telephons ergänzt, und nun gelang es auch, im Phonographen gesprochene Worte bleibend festzuhalten und sie selbst nach vielen Jahren späteren Geschlechtern wieder vorzuführen. Wohl sind die Konstruktionsschwierigkeiten des letzterwähnten Apparates noch nicht vollständig überwunden, doch wird es dessenungeachtet von Interesse sein, auch in dieser nicht ganz vollkommenen Weise die Stimmen hervorragender Persönlichkeiten aus früheren Zeiten zu vernehmen und deren Klang und Tonfall sowie die Art des Sprechens gewissermaßen als historisches Dokument aufbewahrt zu erhalten, ähnlich wie in anderem Sinne Statuen und Porträte es bisher waren. Und wenn, wie ich höre, die Akademie der Wissenschaften jetzt daran geht, sämtliche Sprachen und Dialekte unseres Vaterlandes phonographisch zu fixieren, so ist das eine Arbeit, die sich in der Zukunft sicherlich lohnen wird. Es hat mich sehr gefreut, auf Wunsch der Akademie der Wissenschaften meine Stimme in den Apparat hineinzusprechen und dieselbe dadurch der Sammlung einzuverleiben."