Die "Fiakermilli" in der Revuebühne Femina
Katalogzettel
| Titel | Die "Fiakermilli" in der Revuebühne Femina |
| Spieldauer | 00:02:46 |
| Urheber/innen |
Thurner, Franz [Komponist/in]
Förster, Leo [Text] |
| Mitwirkende |
Rath, Gretl [Gesang]
[GND
]
Telefunken [Label] |
| Ort |
Wien, Femina Revuebühne [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Musik ; U-Musik ; Volksmusik - Wiener Lied ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 10er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Nummern |
A 10537 [Bestellnummer] 35042 [Katalognummer] 35042 [Matrizennummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 2-41083_a_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Die „Femina“ ist eine der vergessenen Revuebühnen Wiens, wo seit 1913 Kleinkunst auf gehobenem künstlerischen Niveau dargeboten wurde, im damals so viel genutzten und formenreichen Kleid der Revue.#13#13 Revuen waren eine Weiterentwicklung der Varietéprogramme, einheitlicher und stärker durch-choreografiert als diese, unterschieden sie sich andererseits von Operette und Musical durch den Mangel an narrativer Einheit. Vielmehr wurden darin Bilder oder Nummern aneinandergereiht, mit einer starken Konzentration auf Musik, Tanz und Kabarett, während die im Varieté wichtige Akrobatik weitgehend wegfiel. Damit befand sich die Revue in nächster Nachbarschaft zu dem, was man in Wien damals Kabarett nannte, dessen Programme noch um einen Grad zwang- und skriptloser waren, dann nur noch von einer Conférence zusammengehalten.#13#13 Gretl Rath war eine der bekannten Sängerinnen im Wiener Revue- und Kabarettbetrieb, erinnert etwa in den Lebenserinnerungen Hugo Wieners ("Zeitensprünge"). Hier bietet sie ein Wienerlied dar, mit relativ komplexer Kammerinstrumentierung, zwischen Dialekt- und Operettenlied, mit ausgebildeter Stimme, aber doch intimer in der Färbung als die Operette.