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Wie gut, daß ich verborgen bin... / Ziegenmelken

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst

Katalogzettel

Titel Wie gut, daß ich verborgen bin... / Ziegenmelken
Titelzusatz 1989.03.16
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Hattinger, Wolfgang [GND ]
Hell, Bodo [GND ]
Datum 1989.03.16 [Sendedatum]
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAsp19 [Tonband auf Kern (AEG); SP, 19 cm/s, Vollspur]
Signatur 99-89041_K01, 99-89041
Medienart Mediendatei
Gesamtwerk/Reihe Kunstradio - Radiokunst

Information

Inhalt

Wie gut, daß ich verborgen bin... / Hörstück über das Scheitern an einem Gedicht der Christine Lavant
Ziegenmelken / Hörstück aus der Reihe "Beispiele - österreichische Autoren schreiben für das Radio"
Kurzgespräch mit Bodo Hell über die "Kunst der richtigen Käsezubereitung"
Diese erste Radioarbeit Hattingers entstand aus dem Scheitern eines Komposi- tionsauftrages. Für eine Veranstaltung des Forums Stadtpark sollte Hattinger ein Gedicht der österreichischen Lyrikerin Christine Lavant vertonen. In sein Radiostück ging das Scheitern an dieser Aufgabe mit ein. Das sorgfältig kompo- nierte Radiostück besteht u.a. aus Teilen der Auftragskomposition, aus Frag- menten des Gedichtes samt Mitschnitten aus dem Studio, in dem eine Schauspie- lerin versuchte, mit dem Gedicht zu Rande zu kommen, sowie aus eigenen Sprechtexten Hattingers.

"Beispiele - österreichische Autoren schreiben für das Radio", so nennt sich das derzeit wohl einzigartige Projekt der Literatur & Feature-Abteilung im Radio, das zur Zeit im Programm Österreich 1 läuft. Die Sendung "Kunstradio" steigt auch in diese Serie ein - naturgemäß und sendungsbewußt - mit avancier- teren Formen von Literatur. Die Premiere startet mit Bodo Hell und seinem Hör- stück "Ziegenmelken", das auf drei Ebenen aufbaut: konkrete Sounds, die direkt aus dem Stall kommen, und daneben die Sprache als Rhythmusinstrument, die syn- chron zum Rhythmus der Melkmaschine läuft. Die Sprache als Vermittler von In- formation schließlich legt sich über diese beiden "Subebenen" und hält einen landwirtschaftlichen Vortrag über das korrekte Melken von Ziegen - und das nicht ohne Humor. Bodo Hell, geborener Salzburger, schöpfte seine Phantasien für dieses Hörstück vor allem aus seiner näheren Umwelt. Er lebt derzeit als freier Autor in Wien und auf Almen. (orf)

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