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Lebensinterview Bruno Kreisky - 1. Teil

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Katalogzettel

Titel Lebensinterview Bruno Kreisky - 1. Teil
Titelzusatz Familie, Kindheit und Jugend
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Kreisky, Bruno [GND ]
Schlagworte Politik Österreich ; Familie ; Bildung und Schulwesen ; Unveröffentlichte Aufnahme
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
KKA [Kompaktkassette]
Signatur 6-19661_K01, 6-19661
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

Kreisky über seine Familie mütterlicherseits, die wohlhabende Fabrikantenfamilie Felix aus dem mährischen Trebic (heute Tschechien), über seinen Großvater, seine Kindheitserinnungen in Trebic aus der "guten alten Zeit", wo er die Ferien verbrachte. Kreisky und seine Konfrontation mit Armut in der Kindheit und soziale Ungerechtigkeit. Kreisky erzählt von seiner Schulzeit und Schulwechseln, seinen Lehrern, (zwei Jahre in einem von ihm ungeliebten Internat) und Böse-Buben-Streichen mit Schulkollegen: rauchen, verkaufen der väterlichen Briefmarkensammlung, um Geld für Würstl und Schokolade zu bekommen, Schuleschwänzen "stangeln". Kreisky erzählt über sein politisches Erweckungserlebnis bei den sozialistischen Mittelschülern. Sein Studium und die gewaltsame antisemitische Atmosphäre an der Universität Wien, in der sich Kreisky nicht wohl fühlte, erwähnt Kreisky dagegen verhältnismäßig nur kurz. Erinnerungen an seinen Jugendfreund Felix Rinner, einem späteren Nationalsozialisten, mit dem er sein Taschengeld teilte und der ihn vor Prügel nach seinem letzten Rigorosum bewahrte.Kreisky reflektiert über seine Tanzschulzeit beim Elmayer, die er seiner Mutter zuliebe besuchen musste. Oft schwänzte er allerdings, behielt sich das Geld ein und ging stattdessen in vornehm adjustiert zu Treffen der Arbeiterjugend und sorgte dort mit seinem Äußeren für Unverständnis.

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