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Bildungsbiografien - Interview mit Diane Stern

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Titel Bildungsbiografien - Interview mit Diane Stern
Titelzusatz Interviews mit Studierenden der Universität Wien 1930 - 1950: Ein Projekt des Institutes für Zeitgeschichte der Universität Wien
Spieldauer 01:01:22
Mitwirkende Stern, Diane Alice [Interviewte/r]
Posch, Herbert [Interviewer/in] [GND ]
Datum 2006.02.26 [Aufnahmedatum]
Ort New York City [Aufnahmeort]
Schlagworte Bildung ; Gesellschaft ; Politik ; Politik Österreich ; Universität ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Antisemitismus ; Interview ; Ständestaat ; Exil ; Zweiter Weltkrieg ; Völkermord und Holocaust ; Soziales ; Alltag ; Bildung und Schulwesen ; Unveröffentlichte Aufnahme
Örtliche Einordnung Bundesland / Wien
USA - Vereinigte Staaten von Amerika
Österreich
Deutschland, Deutsches Reich
20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre
20. Jahrhundert - 50er Jahre
21. Jahrhundert - Nullerjahre
Typ video
Format VKAMDV [Videokassette, MiniDV]
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, vx-03456_01_k02, vx-03456_01_k01
Medienart MPG-Videodatei

Information

Inhalt

Diane Stern spricht über ihre Schulzeit und ihr Studium in Wien bis 1938, Erfahrungen mit Antisemitismus, ihre Emigration in die USA und den weiteren Lebensverlauf dort.

Sammlungsgeschichte

Sammlung Videointerviews des Projektes "Bildungsbiographien"

Anmerkungen zum Inhalt

Diane Stern wurde 1917 als Alice Zweig in Wien geboren. Ihr Vater war Advokat, ihre Mutter hatte Sprachen studiert. Sie besuchte eine private Mittelschule im ersten Wiener Gemeindebezirk. Nach der Matura studierte sie bis zu ihrer Exmatrikulation als Jüdin im Sommersemester 1938 Chemie an der Universität Wien, emigrierte aber bald nach dem "Anschluss" als Dienstmädchen nach Großbritannien, wohin ihre Mutter und ihr Bruder nachkamen. In Großbritannien arbeitete sie als Kindermädchen, absolvierte eine Ausbildung in Stenographie und Buchhaltung und wartete auf ein Visum in die USA. In den USA musste sie einer Erwerbsarbeit nachgehen und ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Fortsetzung ihres Chemiestudiums war aber unmöglich, am Hunter College konnte sie aber Abendkurse in Psychiatrie und Philosophie besuchen, das Studium aber nie abschließen. Letztlich fand sie eine Stelle als Sekretärin und arbeitete sich im Betrieb langsam nach oben. Sie heiratete und arbeitete von da an im Industriefarbengroßhandel ihres Mannes. Nach seinem Tod arbeitete sie als Vertreterin im Außendienst. Sie heiratete ein zweites Mal und arbeitete zum Zeitpunkt des Interviews im Metropolitan Museum in New York.

Projekt "Bildungsbiographien"

Art der Aufnahme

Oral-History-Interview

Themenzentriertes lebensgeschichtliches Interview

Technische Anmerkungen

Videodigitalisierung an der Österreichischen Mediathek

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Metadaten
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