Bildungsbiografien - Interview mit Siegfried Wunderer
Katalogzettel
| Titel | Bildungsbiografien - Interview mit Siegfried Wunderer |
| Titelzusatz |
Interviews mit Studierenden der Universität Wien 1930-1950: Ein Projekt des Institutes für Zeitgeschichte der Universität Wien |
| Spieldauer | 01:20:25 |
| Mitwirkende |
Wunderer, Siegfried [Interviewte/r]
Ingrisch, Doris [Interviewer/in] [GND ] |
| Datum |
2005.08.31 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Medizin ; Wissenschaft und Forschung ; Gesellschaft ; Universität ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Interview ; Zweiter Weltkrieg ; Krieg ; Besatzung ; Alltag ; Soziales ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
Österreich Spanien |
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre 20. Jahrhundert - 50er Jahre 21. Jahrhundert - Nullerjahre |
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| Typ | video |
| Format |
VKAMADV [Videokassette, MaxiDV] DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container] DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-03735_01_k02, vx-03735_01_k01 |
| Medienart | MPG-Videodatei |
Information
Inhalt
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Siegfried Wunderer wurde am 18. Mai 1917 in Wien geboren, war langjähriger Leiter der Universitätsklinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie und gilt als Pionier auf dem Gebiet der kieferorthopädischen Chirurgie. Nach vier Jahren Hauptschule schaffte er im zweiten Anlauf die Aufnahme in die Realschule. Nach der Matura studierte er Medizin an der Universität Wien. Im August 1939 wurde er zur Wehrmacht einberufen, konnte aber noch sein Studium beenden. Er wurde als Unterarzt zur Wehrmacht einberufen und im Waldviertel stationiert. Dort war er u. a. mit der medizinischen Versorgung von französischen Kriegsgefangenen betraut. Später wurde er in Kroatien im "Partisanenkrieg" eingesetzt. Nach einer Erkrankung kam er zurück in die "Ostmark" und arbeitete in verschiedenen Wehrmachtslazaretten. Nach Kriegsende kam Siegfried Wunderer in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wurde aber bald wieder entlassen. Zurück in Wien trat er eine Hospitantenstelle im Krankenhaus Lainz an und absolvierte eine Studium der Zahnheilkunde und eine Ausbilung als Kieferchirurge. Habilitation 1957. 1973 wurde er zum Ordinarius und Vorstand der Universitätsklinik ernannt. Er emeritierte 1987 und verstarb 2015 im Alter von 98 Jahren.