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Bildungsbiografien - Interview mit Ilse Aschner - 1. Teil

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Katalogzettel

Titel Bildungsbiografien - Interview mit Ilse Aschner - 1. Teil
Titelzusatz Interviews mit Studierenden der Universität Wien 1930 - 1950: Ein Projekt des Institutes für Zeitgeschichte der Universität Wien
Spieldauer 01:02:20
Mitwirkende Aschner, Ilse [Interviewte/r] [GND ]
Lausecker, Werner [Interviewer/in] [GND ]
Datum 2007.06.22 [Aufnahmedatum]
Schlagworte Bildung ; Politik ; Gesellschaft ; Literatur ; Politik Österreich ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Universität ; Antisemitismus ; Judentum ; Kinder und Jugend ; Bildung und Schulwesen ; Parteien / KPÖ ; Soziales ; Printmedien ; Interview ; Marxismus und Kommunismus ; Parteien - historisch / NSDAP ; Exil ; Zweiter Weltkrieg ; Völkermord und Holocaust ; Besatzung ; Unveröffentlichte Aufnahme
Örtliche Einordnung Bundesland / Wien
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Bundesland / Salzburg
Bundesland / Oberösterreich
Österreich
Deutschland, Deutsches Reich
20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre
20. Jahrhundert - 50er Jahre
20. Jahrhundert - 60er Jahre
20. Jahrhundert - 70er Jahre
21. Jahrhundert - Nullerjahre
Typ video
Format VKAMDV [Videokassette, MiniDV]
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, vx-03755_01_k02, vx-03755_01_k01
Medienart MPG-Videodatei

Information

Inhalt

Ilse Aschner spricht über ihre Schul- und Studienzeit in Wien bis zum März 1938, die Emigration nach England und ihre Arbeit als Kindererzieherin dort, 1946 kehrt sie nach Wien zurück und arbeitet für die KPÖ.

Sammlungsgeschichte

Sammlung Videointerviews des Projektes "Bildungsbiographien"

Anmerkungen zum Inhalt

Ilse Maria Aschner (geb. Römer) wurde 1918 geboren und wuchs als Tochter assimilierter jüdischer Eltern in Wien auf. Ihre Eltern waren auch in den 1930er Jahren engagierte Sozialdemokraten. Sie und ihr Bruder Wolfgang waren evangelisch getauft und wussten bis zum "Anschluss" Österreichs 1938 nichts über ihre jüdische Herkunft. Nach dem "Anschluss" konnte Ilse Aschner als einzige in ihrer Familie legal nach Großbritannien emigrieren, wo sie ihren späteren Mann Peter Aschner kennenlernte.1946 kehrte sie nach Wien zurück. Ihre Eltern waren in der Zwischenzeit von den Nationalsozialisten ermordet worden. Bis 1962 wechselte sie mehrmals ihren Wohnort (Salzburg, Linz und Prag), bevor sie endgültig nach Wien zurückkehrte. Dort arbeitete sie zunächst bei der kommunistischen Frauenzeitschrift „Stimme der Frau“. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings trat sie jedoch 1969 aus der Kommunistischen Partei aus und wechselte damit auch in ihrer journalistischen Arbeit zur Zeitschrift "Neues Forum". Sie war Sekretärin der Grazer Autorinnenversammlung und arbeitete dort eng mit Ernst Jandl und Josef Haslinger zusammen. Von Beginn der 1990er Jahre bis 2006 wirkte sie im Ersten Wiener Lesetheater und zweiten Wiener Stegreiftheater entscheidend mit, ab den 1980er Jahren hielt sie an Wiener Schulen zahlreiche Vorträge als Zeitzeugin. Ilse Maria Aschner verstarb 2012.

Projekt "Bildungsbiographien"

Art der Aufnahme

Oral-History-Interview

Themenzentriertes lebensgeschichtliches Interview

Technische Anmerkungen

Videodigitalisierung an der Österreichischen Mediathek

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Metadaten

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