Monolog aus Faust 1, 1. Akt: Studierstube
Katalogzettel
| Titel | Monolog aus Faust 1, 1. Akt: Studierstube |
| Titelzusatz |
Faust 1. Teil, 1. Akt, mit Damenchor vom Deutschen Theater Berlin und Glockengeläute |
| Spieldauer | 00:03:47 |
| Urheber/innen |
Goethe, Johann Wolfgang von [Text]
|
| Mitwirkende |
Moissi, Alexander [Sprecher/in]
[GND
]
Odeon [Label] Damenchor des Deutschen Theaters Berlin [Chor] |
| Datum |
1917 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Berlin [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Literatur ; Theater ; Kultur ; Drama ; Lyrik ; Österreichisch-Ungarische Monarchie ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Deutschland, Deutsches Reich
Österreich |
|
20. Jahrhundert - 10er Jahre
19. Jahrhundert |
|
| Typ | audio |
| Format |
SCS3078 [Schallplatte, Schellack - 30 cm, 78/min] |
| Nummern |
Rxx 80754 [Bestellnummer] XXB 6341 [Matrizennummer] O-8605 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 2-07927_b_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, #13
Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht! #13
(Chor) #13
Welch tiefes Summen, welch ein heller Ton, #13
Zieht mit Gewalt das Glas von meinem Munde? #13
Verkündiget ihr dumpfen Glocken schon #13
Des Osterfestes erste Feierstunde? #13
Ihr Chöre singt ihr schon den tröstlichen Gesang, #13
Der einst, um Grabes Nacht, von Engelslippen klang, #13
Gewissheit einem neuen Bunde? #13
(Chor) #13
Was sucht ihr mächtig und gelind,) #13
Ihr Himmelstöne, mich am Staube?) #13
Klingt dort umher, wo weiche Menschen sind.) #13
Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube;) #13
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.) #13
Zu jenen Sphären wag' ich nicht zu streben,) #13
Woher die holde Nachricht tönt;) #13
Und doch, an diesen Klang von Jugend auf gewöhnt,) #13
Ruft er auch jetzt zurück mich in das Leben.) #13
Sonst stürzte sich der Himmels-Liebe Kuß) #13
Auf mich herab, in ernster Sabbathstille;) #13
Da klang so ahnungsvoll des Glockentones Fülle,) #13
Und ein Gebet war brünstiger Genuß;) #13
Ein unbegreiflich holdes Sehnen) #13
Trieb mich durch Wald und Wiesen hinzugehn,) #13
Und unter tausend heißen Thränen) #13
Fühlt' ich mir eine Welt entstehn.) #13
Dieß Lied verkündete der Jugend muntre Spiele,) #13
Der Frühlingsfeier freies Glück;) #13
Erinnrung hält mich nun mit kindlichem Gefühle) #13
Vom letzten ernsten Schritt zurück.) #13
O tönet fort ihr süßen Himmelslieder!) #13
Die Thräne quillt, die Erde hat mich wieder! (Chor)) #13
Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht! #13
(Chor) #13
Welch tiefes Summen, welch ein heller Ton, #13
Zieht mit Gewalt das Glas von meinem Munde? #13
Verkündiget ihr dumpfen Glocken schon #13
Des Osterfestes erste Feierstunde? #13
Ihr Chöre singt ihr schon den tröstlichen Gesang, #13
Der einst, um Grabes Nacht, von Engelslippen klang, #13
Gewissheit einem neuen Bunde? #13
(Chor) #13
Was sucht ihr mächtig und gelind,) #13
Ihr Himmelstöne, mich am Staube?) #13
Klingt dort umher, wo weiche Menschen sind.) #13
Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube;) #13
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.) #13
Zu jenen Sphären wag' ich nicht zu streben,) #13
Woher die holde Nachricht tönt;) #13
Und doch, an diesen Klang von Jugend auf gewöhnt,) #13
Ruft er auch jetzt zurück mich in das Leben.) #13
Sonst stürzte sich der Himmels-Liebe Kuß) #13
Auf mich herab, in ernster Sabbathstille;) #13
Da klang so ahnungsvoll des Glockentones Fülle,) #13
Und ein Gebet war brünstiger Genuß;) #13
Ein unbegreiflich holdes Sehnen) #13
Trieb mich durch Wald und Wiesen hinzugehn,) #13
Und unter tausend heißen Thränen) #13
Fühlt' ich mir eine Welt entstehn.) #13
Dieß Lied verkündete der Jugend muntre Spiele,) #13
Der Frühlingsfeier freies Glück;) #13
Erinnrung hält mich nun mit kindlichem Gefühle) #13
Vom letzten ernsten Schritt zurück.) #13
O tönet fort ihr süßen Himmelslieder!) #13
Die Thräne quillt, die Erde hat mich wieder! (Chor)) #13