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Monolog aus Faust

Rechtliches

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Katalogzettel

Titel Monolog aus Faust
Titelzusatz Faust I; mit Glockenklang und Orgelbegleitung
Spieldauer 00:03:54
Urheber/innen Goethe, Johann Wolfgang von [Text]
Mitwirkende Moissi, Alexander [Sprecher/in] [GND ]
His Master's Voice [Label]
Datum 1912.02.17 [Aufnahmedatum]
Ort Berlin [Aufnahmeort]
Schlagworte Literatur ; Theater ; Drama ; Lyrik ; Österreichisch-Ungarische Monarchie ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Örtliche Einordnung Deutschland, Deutsches Reich
Österreich
20. Jahrhundert - 10er Jahre
19. Jahrhundert
Typ audio
Format SCS3078 [Schallplatte, Schellack - 30 cm, 78/min]
Nummern DB 513 [Katalognummer]
041018 [Bestellnummer]
594-m [Matrizennummer]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, 2-07929_b_k02
Medienart Mp3-Audiodatei

Information

Inhalt

Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele,#‍13
Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht!#‍13
(Glocken)#‍13
Welch tiefes Summen, welch ein heller Ton,#‍13
Zieht mit Gewalt das Glas von meinem Munde?#‍13
Verkündiget ihr dumpfen Glocken schon#‍13
Des Osterfestes erste Feierstunde?#‍13
Ihr Chöre singt ihr schon den tröstlichen Gesang,#‍13
Der einst, um Grabes Nacht, von Engelslippen klang,#‍13
Gewißheit einem neuen Bunde?#‍13
(Glocken)#‍13
Was sucht ihr mächtig und gelind,#‍13
Ihr Himmelstöne, mich am Staube?#‍13
Klingt dort umher, wo weiche Menschen sind.#‍13
Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube;#‍13
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.#‍13
Zu jenen Sphären wag' ich nicht zu streben,#‍13
Woher die holde Nachricht tönt;#‍13
Und doch, an diesen Klang von Jugend auf gewöhnt,#‍13
Ruft er auch jetzt zurück mich in das Leben.#‍13
Sonst stürzte sich der Himmels-Liebe Kuß#‍13
Auf mich herab, in ernster Sabbathstille;#‍13
Da klang so ahnungsvoll des Glockentones Fülle,#‍13
Und ein Gebet war brünstiger Genuß;#‍13
Ein unbegreiflich holdes Sehnen#‍13
Trieb mich durch Wald und Wiesen hinzugehn,#‍13
Und unter tausend heißen Thränen#‍13
Fühlt' ich mir eine Welt entstehn.#‍13
Dieß Lied verkündete der Jugend muntre Spiele,#‍13
Der Frühlingsfeier freies Glück;#‍13
Erinnrung hält mich nun mit kindlichem Gefühle#‍13
Vom letzten ernsten Schritt zurück.#‍13
O tönet fort ihr süßen Himmelslieder!#‍13
Die Thräne quillt, die Erde hat mich wieder! (Chor)

Sammlungsgeschichte

Schellacksammlung Teuchtler

Technische Anmerkungen

Schellackdigitalisierung - automatisierte Signalverbesserung

"Akustische" Aufnahmetechnik

Das Medium in Onlineausstellungen

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