Franz Schuberts Wirken im Haus "Zum schwarzen Rössl"
Katalogzettel
| Titel | Franz Schuberts Wirken im Haus "Zum schwarzen Rössl" |
| Spieldauer | 00:03:45 |
| Urheber/innen |
Schubert, Franz [Komponist/in]
[GND]
Goethe, Johann Wolfgang von [Text] |
| Mitwirkende |
Fuchs, Marta [Sopran]
[GND
]
Raucheisen, Michael [Klavier] [GND ] Electrola [Label] Electrola Gesellschaft m. b. H. [Produzent] |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Vokalmusik - Kunstlied ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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19. Jahrhundert
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Nummern |
DB 3361 [Bestellnummer] 2 RA 2414 [Katalognummer] 2 RA 24145 III ☐ [Matrizennummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 2-09802_b_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Schubert wohnte 1801 bis 1816 in dem Haus am vorstädtischen Himmelpfortgrund, das sein Vater für die Familie und zur Unterbringung einer Schule gekauft hatte. Obwohl sich Franz Schubert schon als Kind als musikalisch hochbegabt erwies, machte er eine Ausbildung zum Schulgehilfen für die Volksschule und übte diesen ihm verhassten Beruf auch zwei Jahre lang, 1814 bis 1816, aus. Diese zwei Jahre waren zugleich die kompositorisch fruchtbarsten seines Lebens. Allein im Jahr 1814 entstanden seine erste Oper, seine erste vollständige Messe (uraufgeführt in der Lichtentaler Pfarrkirche), mehrere Streichquartette, der erste Satz seiner 2. Symphonie und mehr als zwanzig Lieder, unter diesen der "Erlkönig" (1815 nach der Ballade von Johann Wolfgang von Goethe), mit dem Schuberts in seiner Bedeutung allein stehendes Liedschaffen erstmals erkennbare Form zeigte und damit das "Deutsche Kunstlied" seinen Anfang nahm.