Ein Jude, der Deutschland liebte - Das Tagebuch des Willy Cohn
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Katalogzettel
| Titel | Ein Jude, der Deutschland liebte - Das Tagebuch des Willy Cohn |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Cohn, Willy [Gefeierte Person]
[GND
]
3sat [Sendeanstalt] |
| Datum |
2008.11.26 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Portrait ; Antisemitismus ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
ISO-Image [von-DVD] DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-05696 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] "Es ist trotz all dem sehr schwer, sich die Liebe zu Deutschland ganz aus dem Herzen zu reißen", schreibt Willy Cohn im Februar 1933. Der Historiker ahnt, was auf die Juden zukommt - und kann sich dennoch nicht von dem Land trennen, "dessen Sprache wir reden und dessen gute Tage wir auch miterlebt haben!" Die Veröffentlichung der Tagebücher von Willy Cohn unter dem Titel "Kein Recht, Nirgends" war 2006 eine zeitgeschichtliche Sensation. 1200 Seiten über das Leben seiner Familie, über die jüdische Gemeinde in Breslau und über die zunehmende Marter der Juden, die seit der Machtübernahme der Nationalsozialisten "in einer Mausefalle" saßen: Vom Januar 1933 bis zum 17. November 1941 beschreibt Willy Cohn die Qual eines Patrioten, der sein Vaterland liebte, und eines gläubigen Juden, der sich ein neues Leben nur in "Erez Israel" vorstellen konnte. Als der Entschluss auszuwandern fiel, war es zu spät. Im November 1941 wurden Cohn, seine Frau und seine beiden kleinen Töchter verschleppt, deportiert und erschossen. Sie gehören zu den ersten Opfern der systematischen Mordaktionen der Nazis ...