And David Danced... - Magical Music from Ethiopia
Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.
Katalogzettel
| Titel | And David Danced... - Magical Music from Ethiopia |
| Titelzusatz |
"Und David tanzte..." |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Friedel, Gernot [Regie]
[GND
]
Tenner, Haide [Produzent/in] [GND ] ORF [Sendeanstalt] arte [Sendeanstalt] Herbert von Karajan Centrum [Produzent] |
| Datum |
1998 [Aufnahmedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Religion ; Brauch ; orthodoxe Kirchen |
| Örtliche Einordnung |
Äthiopien
|
|
20. Jahrhundert - 90er Jahre
|
|
| Typ | video |
| Format |
DANSV [Digitale Ansichtskopie Video] DARCHV [Digitale Archivkopie Video] VKAVHS [Videokassette, VHS] |
Information
Inhalt
Der kirchliche Ritus der Christen im weiten, einsamen Hochland von Äthiopien mit seiner mystischen Musik, seinen Tänzen und gesungenen Litaneien ist wahrscheinlich viel älter als der christliche Glaube selbst. Gernot Friedel und seinem Team ist es während der sechswöchigen Expedition gelungen, erstmals mit der Kamera an die heiligen Orte der äthiopischen Christen vorzudringen und rituelle Handlungen wie Messfeiern, Prozessionenwie oder einen Exorzismus zu filmen.
Schon vor dreitausend Jahren gab es einen regen Austausch dieser Zeremonien und Opferhandlungen mit dem alten Ägypten und Jerusalem. Und zumindest seit die Menschen dort jahrhundertelang vom Islam eingeschlossen sind, scheint die Zeit stillzustehen. Bis heute hat sich wenig geändert.
An der Spitze der orthodoxen Kirche Äthiopiens steht ein Patriarch. Dann folgen die Bischöfe, Priester und Diakone. Eine eigene Gruppe bilden die Daptaras und die gelehrten Schamanen in der Hierarchie dieser Glaubensgemeinschaft. Sie stehen über den Priestern und verbinden das Wissen aus einem langen Studium der Kirchengeschichte mit Kenntnissen aus der Astrologie, der Heilkunst, den Gesetzen der Dichtung, der Wirkung von Musik auf Menschen und vieles mehr.
In eindrucksvollen Bildern erzählt er in seinem Film "Und David tanzte..." die mehr als dreitausend Jahre alte Geschichte der "Wundermusik aus Äthiopien".
Schon vor dreitausend Jahren gab es einen regen Austausch dieser Zeremonien und Opferhandlungen mit dem alten Ägypten und Jerusalem. Und zumindest seit die Menschen dort jahrhundertelang vom Islam eingeschlossen sind, scheint die Zeit stillzustehen. Bis heute hat sich wenig geändert.
An der Spitze der orthodoxen Kirche Äthiopiens steht ein Patriarch. Dann folgen die Bischöfe, Priester und Diakone. Eine eigene Gruppe bilden die Daptaras und die gelehrten Schamanen in der Hierarchie dieser Glaubensgemeinschaft. Sie stehen über den Priestern und verbinden das Wissen aus einem langen Studium der Kirchengeschichte mit Kenntnissen aus der Astrologie, der Heilkunst, den Gesetzen der Dichtung, der Wirkung von Musik auf Menschen und vieles mehr.
In eindrucksvollen Bildern erzählt er in seinem Film "Und David tanzte..." die mehr als dreitausend Jahre alte Geschichte der "Wundermusik aus Äthiopien".