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Ein deutsches Requiem - 1. Selig sind, die da Leid tragen

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Titel Ein deutsches Requiem - 1. Selig sind, die da Leid tragen
Titelzusatz Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, op. 45 (1865 - 1868) von Johannes Brahms - 1. Selig sind, die da Leid tragen
1. Selig sind, die da Leid tragen 2. Denn alles Fleisch es ist wie Gras 3. Herr, lehre doch mich 4. Wie lieblich sind deine Wohnungen 5. Ihr habt nun Traurigkeit 6, Denn haben wir hie keine bleibende Statt 7, Selig sind die Toten
Spieldauer 00:10:01
Urheber/innen Brahms, Johannes [Komponist/in] [GND]
Mitwirkende Keilberth, Joseph [Dirigent] [GND ]
Trötschel, Elfriede [Sopran] [GND ]
Edelmann, Otto [Baßbariton] [GND ]
Schütz, Franz [Orgel] [GND ]
Wiener Symphoniker [Orchester]
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien [Chor]
Rot-Weiß-Rot / Sendergruppe Rot-Weiß-Rot [Sendeanstalt]
Datum 1955.02.26 [Aufnahmedatum]
Ort Wien, Musikverein, Großer Saal [Aufnahmeort]
Schlagworte Musik ; E-Musik ; Kultur ; Vokalmusik - Chormusik, Chorwerke ; Gesang ; Besetzung - Orchester ; Religion ; Christentum ; Zweiter Weltkrieg ; Besatzung ; Kalter Krieg ; Radio ; Tod ; Musikepoche - Romantik ; Radiosendung-Sendematerial
Örtliche Einordnung Österreich
Bundesland / Wien
Vereinigte Staaten von Amerika - USA
20. Jahrhundert - 50er Jahre
Typ audio
Format DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, 9-08304_k02
Medienart Mp3-Audiodatei

Information

Inhalt

Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, op. 45 (1865 - 1868)


I. Selig sind, die da Leid tragen (Chor)

(Matthäus 5, 4)
Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.
(Psalm 126, 5, 6.)
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.


II. Denn alles Fleisch, es ist wie Gras (Chor)

(1. Petrus 1, 24)
Denn alles Fleisch, es ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen.
Das Gras ist verdorret und die Blume abgefallen.
(Jakobus 5, 7)
Seid nun geduldig, liebe Brüder, bis auf die Zukunft des Herrn. Siehe, ein Ackermann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und ist geduldig darüber, bis er empfange den Morgenregen und Abendregen. So seid geduldig.
(1. Petrus 1, 24)
Denn alles Fleisch, es ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen. Das Gras ist verdorret und die Blume abgefallen.
(1. Petrus 1, 25)
Aber des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit.
(Jesaja 35, 10)
Die Erlöseten des Herrn werden wiederkommen und gen Zion kommen mit Jauchzen; Freude, ewige Freude, wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird weg müssen.


III. Herr, Lehre doch mich (Chor und Bariton-Solo)

(Psalm 39, 5, 6)
Herr, lehre doch mich, dass ein Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muss. Siehe, meiner Tage sind einer Hand breit vor Dir, und mein Leben ist wie nichts vor Dir.
(Psalm 39, 6, 7, 8)
Ach wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben.
Sie gehen daher wie ein Schemen und machen ihnen viel vergebliche Unruhe; sie sammeln und wissen nicht, wer es kriegen wird. Nun Herr, wes soll ich mich trösten?
(Psalm 39, 8)
Ich hoffe auf Dich.
(Weisheit Salomos 3, 1)
Der Gerechten Seelen sind in Gottes Hand, und keine Qual rühret sie an.


IV. Wie lieblich sind deine Wohnungen (Chor)

(Psalm 84, 2, 3, 5)
Wie lieblich sind Deine Wohnungen, Herr Zebaoth.
Meine Seele verlanget und sehnet sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen, die loben dich immerdar.


V. Ihr habt nun Traurigkeit (Chor und Sopran-Solo)

(Johannes 16, 22)
Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
(Jesaja 66, 13)
Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.
(Jesus Sirach 51, 35)
Sehet mich an: ich habe eine kleine Zeit Mühe und Arbeit gehabt und habe grossen Trost gefunden.


VI. Denn wir haben hie keine bleibende Statt (Chor und Bariton-Solo)

(Hebräer 13, 14)
Denn wir haben hie keine bleibende Statt, sondern die zukünftige suchen wir.
(1 Korinther 15, 51, 52,)
Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und dasselbige plötzlich, in einem Augenblick, zu der Zeit der letzten Posaune.
(1 Korinther 15, 52, 54, 55)
Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
Dann wird erfüllet werden das Wort, das geschrieben steht:
Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?
(Offenbarung Johannes 4, 11)
Herr, du bist würdig zu nehmen Preis und Ehre und Kraft, denn du hast alle Dinge erschaffen, und durch deinen Willen haben sie das Wesen und sind geschaffen.


VII. Selig sind die Toten (Chor)

(Offenbarung Johannes 14, 13)
Selig sind die Toten, die in dem Herren sterben, von nun an. Ja der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit, denn ihre Werke folgen ihnen nach.
9-08304 1. Selig sind, die da Leid tragen
9-08305 6. Denn haben wir hie keine bleibende Statt. 7. Selig sind die Toten
9-08306 2. Denn alles Fleisch es ist wie Gras
9-08307 3. Herr, lehre doch mich. 4. Wie lieblich sind deine Wohnungen
9-08308 5. Ihr habt nun Traurigkeit

Sammlungsgeschichte

Sammlung der Wiener Symphoniker

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