Welt der Nähe – wie Taubblinde ihr Leben fühlen
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer
Katalogzettel
| Titel | Welt der Nähe – wie Taubblinde ihr Leben fühlen |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Roth, Jonny
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2009.11.24 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Dokumentation ; Alltag ; Menschen mit Behinderungen ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-06719 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kreuz und quer |
Information
Inhalt
[Sendeinformation] „Ich bin ein Röteln-Kind“, sagt Anita, „und es war zu erwarten, dass ich behindert sein würde. Meine Mutter hat mich trotzdem zur Welt gebracht. Dafür werde ich ihr ewig dankbar sein. Denn ich lebe so gern.“ Anita ist taubblind. Sie hört und sieht so gut wie nichts. Aber sie liebt Musik. Anita legt ihre Hand auf das Klavier und nimmt die Musik über ihren Tastsinn wahr. „Das ist meine Welt“, sagt sie, „die Welt, die in meinen Händen ist.“ Die Welt von Taubblinden endet mit der Reichweite ihrer Hände. Denn Hören und Sehen – die Fernsinne – funktionieren nicht oder nur sehr schlecht. Taubblinde können nichts erkennen, das sich in der Ferne befindet. Sie leben in der Welt der Nähe.