Mri Historija: Me Rom som taj ojs Rom mera
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Der in Katzelsdorf geborene Koloman Baranyai erzählt im Interview von der Flucht vor den Nationalsozialisten. Seine Familie wurde gewarnt und konnte nach Ungarn und weiter nach Tschechien fliehen, wo sie sich beide Male im Wald versteckten. Der Vater ging nur Nachts in ein benachbartes Dorf, um Lebensmittel zu kaufen, und hatte ein gutes Verhältnis zu den Bauern der Umgebung. Koloman Baranyai berichtet vom schwierigen und ärmlichen Leben nach dem Krieg, den Anfeindungen vieler Nicht-Roma in Heiligenkreuz und der russischen Besatzung. Nach einigen Jahren verließ die Familie Heiligenkreuz und zog nach Baden. Inzwischen lebten die Eltern getrennt und der achtjährige Koloman Baranyai ging für etwa sechs Jahre zu Bauern in den Dienst. Mit 14 Jahren kehrte er zurück zu seiner Mutter und arbeitete für einige Jahre bei einer Baufirma. Koloman Baranyai erzählt von seinem Wunsch, zu musizieren, dem Erlernen der Bassgeige und Auftritten unter anderem im Kursalon.
#13#13 Grund der Verfolgung während des NS-Regimes: #13 Verfolgung der Sinti und Roma #13#13 Orte des Exils: #13 Ungarn #13 Tschechien