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Beim 5-Kreuzertanz im Prater

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Titel Beim 5-Kreuzertanz im Prater
Titelzusatz Humoristische Scene
Spieldauer 00:03:00
Mitwirkende Columbia [Label]
Columbia Phonograph Co. [Produzent]
Ort Wien [Aufnahmeort]
Schlagworte Musik ; U-Musik ; Unterhaltung ; Humor ; Gesellschaft ; Soziales ; Tanz ; Kabarett ; Volksmusik - Wiener Lied ; Österreichisch-Ungarische Monarchie ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Örtliche Einordnung Österreich-Ungarn
Typ audio
Format SCS [Schallplatte, Schellack]
Nummern 12595 [Bestellnummer]
12595 2 [Matrizennummer]
Sprache Deutsch
Link
Signatur Österreichische Mediathek, 22-22552_a_k02
Medienart Mp3-Audiodatei

Information

Inhalt

Fünfkreuzertanz - Billige Tanzgelegenheit in Gaststätten und Tanzlokalen. In kleinen, häufig von den unteren Volksschichten aufgesuchten Wirtshäusern an der Peripherie der Vorstädte und im Prater (zum Beispiel "Stiller Zecher", "Marokkaner", "Swoboda" [Prater 26]) bürgerte sich die Gepflogenheit ein, Tänze zu arrangieren, wobei von den Tänzern (meist Soldaten und Mägden) anfangs keine Eintrittsgebühr, wohl aber für jeden Tanz ein Betrag von fünf Kreuzern eingehoben wurde; später zahlten Männer fünf Kreuzer und Frauen hatten freien Eintritt. Diese Art der Belustigung erfreute sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts großen Zuspruchs. Ein Lokal des Fünfkreuzertanzes war auch die "Böhmische Redoute", die sich im einstöckigen Hintertrakt eines Hauses vor der Taborlinie befand, zu der die Tanzlustigen nur mittels Leitern gelangen konnten; hier soll er überhaupt entstanden sein. Die letzte Heimstätte fand der Fünfkreuzertanz im Lokal des Praterunternehmers Swoboda; nach der Schließung des Lokals (1927) verschwand der Tanz. Wien-Geschichte-Wiki https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/F%C3%BCnfkreuzertanz

Sammlungsgeschichte

Sammlung Günther Schifter

Technische Anmerkungen

Schellackdigitalisierung - automatisierte Signalverbesserung

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Metadaten
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