Menschenbilder: Carl Amery - "Die Abwesenheit von Angst"
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Menschenbilder: Carl Amery - "Die Abwesenheit von Angst" |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Mayer, Christian Anton
[GND
]
Hell, Cornelius [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.10.17 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
KKA [Kompaktkassette] |
| Signatur | 6-30092_b, 6-30092_a |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Carl Amery, geboren 1922, Romancier und ökologischer Vordenker, hat viele politische Debatten in der Bundesrepublik mitgeprägt. In München und Freising ist er "in Rufweite der Kirchtürme" aufgewachsen, was ihm Rückhalt gegen das Dritte Reich gab. Das entscheidende Mittel gegen den Terror im Kriegsgefangenenlager bewährte sich später auch gegen die Zwänge des katholischen Milieus: keine Angst haben. Das Engagement gegen die Aufrüstung führte Amery in die SPD, das ökologische Bewußtsein machte ihn sieben Jahre später zu einem Grünen der ersten Stunde. Nüchtern-skeptisch blickt Carl Amery auf das ausgehende Jahrhundert, aber die satirische Ader hat ihn nicht verlassen - auch nicht, wenn er über das eigene Alter spricht.