Mieterschutz
Katalogzettel
| Titel | Mieterschutz |
| Spieldauer | 00:00:48 |
| Urheber/innen |
Weber, Anton
[GND]
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| Datum |
1930 |
| Schlagworte | Politik Österreich |
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-30002_b04 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Bereits während des Krieges, 1917, war ein allerdings bis Ende 1918 befristetes Mieterschutzgesetz beschlossen worden. Es diente vor allem zum Schutz der Soldatenfamilien vor willkürlichen Kündigungen und Zinserhöhungen. 1919 wurden über Betreiben der sozialdemokratischen Partei diese Regelungen fortgesetzt. Viele Bestimmungen haben sich bis heute gehalten. - In der weiteren Folge war eine aktive Wohnungspolitik ein wichtiger Programmpunkt für die Sozialdemokratie in Wien, das seit 1. 1. 1922 auch ein eigenes Bundesland war und dem somit die Steuerhoheit zukam. Die 1923 eingeführte Wohnbausteuer - oft als "Breitner-Steuer", nach dem sozialdemokratischen Finanzstadtrat Hugo Breitner, bezeichnet - wurde zur (Teil-)Finanzierung des ehrgeizigen Wohnhausbaus des "Roten Wien" verwendet, auf den rund 70% der kommunalen Bautätigkeit dieser Zeit zurückging. -<br>Rede des Wohnbaustadtrates von Wien, Anton Weber, Herbst 1930; Teil eines Bestandes von neun Tonaufnahmen sozialdemokratischer Politiker mit Wahlreden für die Nationalratswahl vom 9. November 1930.