Der Führer des Schutzbundes Julius Deutsch
Katalogzettel
| Titel | Der Führer des Schutzbundes Julius Deutsch |
| Spieldauer | 00:00:41 |
| Urheber/innen |
Deutsch, Julius [Redner/in]
[GND]
|
| Datum |
1930.11. |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Wahlen ; Parlament ; Republikanischer Schutzbund ; Heimwehr |
|
20. Jahrhundert - 30er Jahre
|
|
| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-30002_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Julius Deutsch war ein wichtiger Führer der sozialdemokratischen Partei, der vor allem als Chef des „Republikanischen Schutzbundes“ wichtig geworden ist. Diese Vereinigung verstand sich als Gegengewicht zu den verschiedenen rechten und rechtsradikalen Wehrverbänden, insbesondere den Heimwehren („Heimatschutz“).
Das Tondokument ist eine von mehreren Wahlreden sozialdemokratischer Politiker, die vor den letzten Nationalratswahlen im November 1930 aufgenommen worden sind.
Die Heimwehren waren ein ideologisch und organisatorisch uneinheitlicher, raschen Veränderungen unterworfener Wehrverband, der zeitweise eine selbständige, auch und besonders von den sogenannten bürgerlichen" Parteien (Christlichsoziale, Großdeutsche, Landbund) unabhängige Politik machen wollte und dabei ständischem und faschistischem Denken verpflichtet war. Es gab aber auch Heimwehrverbände, die den Christlichsozialen eng verbunden waren. In der Zeit unmittelbar vor und nach dem Ende des Parlamentaڻrismus (4. März 1933) und des Bürgerkriegs (Februar 1934) agierten die Heimwehren als Verbündete und gleichzeitig Konkurrenten der christlichsozialen Regierungen Dollfuß und Schuschnigg. Schließlich wurden sie zu einem stabilen Teil des Machtgefüges des sogenannten Ständestaates.
Das Tondokument ist eine von mehreren Wahlreden sozialdemokratischer Politiker, die vor den letzten Nationalratswahlen im November 1930 aufgenommen worden sind.
Die Heimwehren waren ein ideologisch und organisatorisch uneinheitlicher, raschen Veränderungen unterworfener Wehrverband, der zeitweise eine selbständige, auch und besonders von den sogenannten bürgerlichen" Parteien (Christlichsoziale, Großdeutsche, Landbund) unabhängige Politik machen wollte und dabei ständischem und faschistischem Denken verpflichtet war. Es gab aber auch Heimwehrverbände, die den Christlichsozialen eng verbunden waren. In der Zeit unmittelbar vor und nach dem Ende des Parlamentaڻrismus (4. März 1933) und des Bürgerkriegs (Februar 1934) agierten die Heimwehren als Verbündete und gleichzeitig Konkurrenten der christlichsozialen Regierungen Dollfuß und Schuschnigg. Schließlich wurden sie zu einem stabilen Teil des Machtgefüges des sogenannten Ständestaates.