Zum Fest "Maria Himmelfahrt" spricht Erzbischof Hans Hermann Groër [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Zum Fest "Maria Himmelfahrt" spricht Erzbischof Hans Hermann Groër [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Hans Hermann Groër (1919-2003) folgt Franz König (1905-2004) als neuer Erzbischof von Wien |
| Spieldauer | 00:01:25 |
| Urheber/innen |
Groer, Hans Hermann [Verfasser/in und Vortragende/r]
[GND]
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| Mitwirkende |
ORF Radio Österreich 1 [Produzent]
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| Datum |
1986.08.15 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Religion ; römisch - katholische Kirche ; Radiosendung-Mitschnitt |
|
20. Jahrhundert - 80er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-86220_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Hermann Groër, der am 15. Juli 1986 von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Wien ernannt wurde, spricht als designierter Erzbischof zum Fest "Maria Himmelfahrt". Die Bischofsweihe erhält er im Monat darauf - am 14. September - von seinem Amtsvorgänger Kardinal Franz König. Ö1-Sendung vom 15. August 1986 [Ausschnitt].
1995 wurden von ehemaligen Schülern gegen Groër schwere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben, auf die Groër nicht reagierte. Der Vatikan stellte ihm Christoph Schönborn als Koadjutor bei. Groër trat im September 1995 als Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz zurück und zog sich in ein Kloster zurück. 1998 kamen die Bischöfe Christoph Schönborn, Johann Weber, Georg Eder und Egon Kapellari zur "moralischen Gewissheit", dass die Vorwürfe gegen Groër "im Wesentlichen zutreffen". Dieser Missbrauchsskandal und der zögerliche Umgang damit durch Kirchenvertreter waren 1995 auch Auslöser für das Kirchenvolksbegehren der Initiative "Wir sind Kirche" in Österreich, das von über 500.000 Menschen unterschrieben, von der Bischofskonferenz aber nicht aufgegriffen wurde.
1995 wurden von ehemaligen Schülern gegen Groër schwere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben, auf die Groër nicht reagierte. Der Vatikan stellte ihm Christoph Schönborn als Koadjutor bei. Groër trat im September 1995 als Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz zurück und zog sich in ein Kloster zurück. 1998 kamen die Bischöfe Christoph Schönborn, Johann Weber, Georg Eder und Egon Kapellari zur "moralischen Gewissheit", dass die Vorwürfe gegen Groër "im Wesentlichen zutreffen". Dieser Missbrauchsskandal und der zögerliche Umgang damit durch Kirchenvertreter waren 1995 auch Auslöser für das Kirchenvolksbegehren der Initiative "Wir sind Kirche" in Österreich, das von über 500.000 Menschen unterschrieben, von der Bischofskonferenz aber nicht aufgegriffen wurde.