Neuer Erzbischof. Schönborn folgt Groër
Katalogzettel
| Titel | Neuer Erzbischof. Schönborn folgt Groër |
| Titelzusatz |
Ö1-Mittagsjournal, 14. 9. 1995 [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:04:55 |
| Urheber/innen |
Wittmann, Wolfgang [Moderation]
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| Mitwirkende |
ORF Radio Österreich 1 [Produzent]
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| Datum |
1995.09.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Kultur ; römisch - katholische Kirche ; Radiosendung-Mitschnitt |
|
20. Jahrhundert - 90er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DAT [DAT-Kassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, jm-950914_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Weihbischof Christoph Schönborn wird neuer Wiener Erzbischof und löst damit Kardinal Hans Hermann Groër ab. Ö1-Mittagsjournal.
1995 wurden von ehemaligen Schülern gegen Hans Hermann Groër schwere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben, auf die Groër nicht reagierte. Der Vatikan stellte ihm Christoph Schönborn als Koadjutor bei. Groër trat im September 1995 als Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz zurück und zog sich in ein Kloster zurück. 1998 kamen die Bischöfe Christoph Schönborn, Johann Weber, Georg Eder und Egon Kapellari zur "moralischen Gewissheit", dass die Vorwürfe gegen Groër "im Wesentlichen zutreffen". Dieser Missbrauchsskandal und der zögerliche Umgang damit durch Kirchenvertreter waren 1995 auch Auslöser für das Kirchenvolksbegehren der Initiative "Wir sind Kirche" in Österreich, das von über 500.000 Menschen unterschrieben, von der Bischofskonferenz aber nicht aufgegriffen wurde.
1995 wurden von ehemaligen Schülern gegen Hans Hermann Groër schwere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben, auf die Groër nicht reagierte. Der Vatikan stellte ihm Christoph Schönborn als Koadjutor bei. Groër trat im September 1995 als Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz zurück und zog sich in ein Kloster zurück. 1998 kamen die Bischöfe Christoph Schönborn, Johann Weber, Georg Eder und Egon Kapellari zur "moralischen Gewissheit", dass die Vorwürfe gegen Groër "im Wesentlichen zutreffen". Dieser Missbrauchsskandal und der zögerliche Umgang damit durch Kirchenvertreter waren 1995 auch Auslöser für das Kirchenvolksbegehren der Initiative "Wir sind Kirche" in Österreich, das von über 500.000 Menschen unterschrieben, von der Bischofskonferenz aber nicht aufgegriffen wurde.