Unruhe in der Kirche
Katalogzettel
| Titel | Unruhe in der Kirche |
| Titelzusatz |
Ö1 Sonntagsjournal, 31. 12. 1995 [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:05:19 |
| Urheber/innen |
Krenn, Kurt [Interviewte/r]
[GND]
Plankensteiner, Thomas [Interviewte/r] [GND] Schönborn, Christoph [Interviewte/r] [GND] Weber, Johann [Interviewte/r] [GND] Reiss, Christl [Redaktion] Glück, Luis [Redaktion] Schmatz, Franz [Interviewte/r] [GND] Hartmann, Josef [Interviewte/r] Lechner, Leonhard [Interviewte/r] Žak, Franz [Interviewte/r] [GND] |
| Mitwirkende |
ORF Radio Österreich 1 [Produzent]
|
| Datum |
1995.12.31 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Kultur ; römisch - katholische Kirche ; Radiosendung-Mitschnitt |
|
20. Jahrhundert - 90er Jahre
|
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| Typ | audio |
| Format |
DAT [DAT-Kassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 11-00293_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Probleme in der Kirche im Jahr 1995. Eine zusammenfassende Rückschau im Ö1-Sonntagsjournal mit Jahresrückblick des Aktuellen Dienstes vom 31. Dezember 1995.
1995 wurden von ehemaligen Schülern gegen Hans Hermann Groër schwere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben, auf die Groër nicht reagierte. Der Vatikan stellte ihm Christoph Schönborn als Koadjutor bei. Groër trat im September 1995 als Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz zurück und zog sich in ein Kloster zurück. 1998 kamen die Bischöfe Christoph Schönborn, Johann Weber, Georg Eder und Egon Kapellari zur "moralischen Gewissheit", dass die Vorwürfe gegen Groër "im Wesentlichen zutreffen". Dieser Missbrauchsskandal und der zögerliche Umgang damit durch Kirchenvertreter waren 1995 auch Auslöser für das Kirchenvolksbegehren der Initiative "Wir sind Kirche" in Österreich, das von über 500.000 Menschen unterschrieben, von der Bischofskonferenz aber nicht aufgegriffen wurde.
1995 wurden von ehemaligen Schülern gegen Hans Hermann Groër schwere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben, auf die Groër nicht reagierte. Der Vatikan stellte ihm Christoph Schönborn als Koadjutor bei. Groër trat im September 1995 als Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz zurück und zog sich in ein Kloster zurück. 1998 kamen die Bischöfe Christoph Schönborn, Johann Weber, Georg Eder und Egon Kapellari zur "moralischen Gewissheit", dass die Vorwürfe gegen Groër "im Wesentlichen zutreffen". Dieser Missbrauchsskandal und der zögerliche Umgang damit durch Kirchenvertreter waren 1995 auch Auslöser für das Kirchenvolksbegehren der Initiative "Wir sind Kirche" in Österreich, das von über 500.000 Menschen unterschrieben, von der Bischofskonferenz aber nicht aufgegriffen wurde.