Endlich darüber reden - Interview mit Edith Wehle - 2. Teil
Katalogzettel
| Titel | Endlich darüber reden - Interview mit Edith Wehle - 2. Teil |
| Spieldauer | 00:43:16 |
| Mitwirkende |
Wehle, Edith [Interviewte/r]
Link, Herbert [Interviewer/in] [GND ] Link, Herbert [Produzent/in] [GND ] |
| Datum |
2006.08.08 [Aufnahmedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Psychologie ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Soziales ; Antisemitismus ; römisch - katholische Kirche ; Judentum ; Völkermord und Holocaust ; Krieg ; Kinder und Jugend ; Interview ; Zweiter Weltkrieg ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
Österreich Deutschland, Deutsches Reich |
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre 20. Jahrhundert - 50er Jahre 21. Jahrhundert - Nullerjahre |
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| Typ | video |
| Format |
VKAMDV [Videokassette, MiniDV] DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container] DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-03611_01_k02, vx-03611_01_k01 |
| Medienart | MPG-Videodatei |
Information
Inhalt
Edith Wehle beschreibt den Mechanismus der Verdrängung, die Schwierigkeiten des Sprechens (besonders über Gefühle) und die Unterscheidung zwischen Schuld und Verantwortung. Zitate: "Mir ist es genau so gegangen wie den meisten: Ich konnte diese Dinge nicht aufarbeiten. Das ist in mir gesteckt. Ich konnte es auch nicht verdrängen. Ich habe aber auch niemanden gefunden, mit dem ich darüber reden konnte. Die Leute wollten das nicht hören. Ich habe aber drüber sprechen müssen. Und so war für mich die einzige Möglichkeit, eine Psychoanalyse zu machen. Beim Prof. Strotzka, der ein bedeutender Analytiker war, habe ich mir wirklich die Seele aus dem Körper herausgeweint und konnte das alles, was ich erlebt habe, in Sprache umsetzen. Und das macht uns eigentlich erst zum Menschen, dass wir reden können."