Ein Beirat des Bundesdenkmalamtes über Planänderungen an dem Ortner-Entwurf (März 1996)
Katalogzettel
| Titel | Ein Beirat des Bundesdenkmalamtes über Planänderungen an dem Ortner-Entwurf (März 1996) |
| Spieldauer | 00:02:42 |
| Mitwirkende |
Bilek, Robert [Gestaltung]
Peichl, Gustav [Interviewte/r] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Produzent] |
| Datum |
1996.03.19 [Sendedatum] |
| Ort |
Wien, Museumsquartier [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Kultur ; Architektur ; Bauen ; Interview ; Kulturpolitik ; Finanzwesen und Kreditwesen ; Museum ; Denkmalschutz ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DAT [DAT-Kassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, jm-960319_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Der Beirat des Bundesdenkmalamtes wünscht die Errichtung eines Modells mit der Markierung der Eckpunkte, um die Abstände zu den historischen Gebäuden im Realraum nachvollziehbar zu machen. Der Beirats-Vorsitzende Gusav Peichl nimmt in einem Interview im Ö1-Mittagsjournal vom 19. März 1996 dazu Stellung.
Inzwischen wich auch die SPÖ von ihrer Unterstützung des Siegerprojektes zurück. Ortner und Ortner änderten den Entwurf. Alles, was wesentlich über die Silhouette der ehemaligen Hofstallungen hinausreichen sollte, wurde gekappt – damit auch der viel diskutierte Leseturm. Es wurde redimensioniert, unter die Erde verlegt und der Architekt Manfred Wehdorn wurde beigezogen, um die Nutzung und Adaptierung der historischen Gebäude zu planen, die bisher kaum einbezogen wurden (nur die Winterreithalle).
In einem Brief an den Beirat äußerte sich Rudolf Leopold, dem der Bund seine bedeutende Kunstsammlung abgekauft und damit die Errichtung eines Museums im Musemsquartier zugesichert hatte, in funktionaler und gestalterischer Hinsicht unzufrieden mit den neuen Ortner-Entwürfen.
Inzwischen wich auch die SPÖ von ihrer Unterstützung des Siegerprojektes zurück. Ortner und Ortner änderten den Entwurf. Alles, was wesentlich über die Silhouette der ehemaligen Hofstallungen hinausreichen sollte, wurde gekappt – damit auch der viel diskutierte Leseturm. Es wurde redimensioniert, unter die Erde verlegt und der Architekt Manfred Wehdorn wurde beigezogen, um die Nutzung und Adaptierung der historischen Gebäude zu planen, die bisher kaum einbezogen wurden (nur die Winterreithalle).
In einem Brief an den Beirat äußerte sich Rudolf Leopold, dem der Bund seine bedeutende Kunstsammlung abgekauft und damit die Errichtung eines Museums im Musemsquartier zugesichert hatte, in funktionaler und gestalterischer Hinsicht unzufrieden mit den neuen Ortner-Entwürfen.