Lied mit Persiflage auf den Völkerbund [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Lied mit Persiflage auf den Völkerbund [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:01:26 |
| Datum |
1928 [Vermutliches Datum] |
| Schlagworte | Politik ; Internationale Organisationen ; Politische Musik ; Kabarett ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 20er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DAT [DAT-Kassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 11-01524_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
In diesem noch vor dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise (1929 bzw. 1931) entstandenen Lied wird der Völkerbund in Genf als eine zahnlose Organisation dargestellt, die zwar fleißig diniert, aber wenig weiterbringt. Dazu muss allerdings angeführt werden, dass die Mittel des Bundes, von dem sich die USA fernhielten, begrenzt waren, und die beiden apostrophierten Politiker – Aristide Briand, französischer Außenminister und Gustav Stresemann, deutscher Reichskanzler bzw. Außenminister, auch für eine Politik der Versöhnung zwischen den Kriegsgegnern des ersten Weltkriegs stehen. Diese Haltung änderte sich schlagartig mit der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933.