Oral History Interview mit Wilfried Sandrell - 7. Teil [Ausschnitt]
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| Titel | Oral History Interview mit Wilfried Sandrell - 7. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Installateur - Gastronom - Unternehmer - fünffacher Familienvater |
| Spieldauer | 00:02:27 |
| Mitwirkende |
Sandrell, Wilfried [Interviewte/r]
Bargehr, Corinna [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.12.23 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
St. Gallenkirch [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Natur ; Interview ; Alltag ; Familie ; Männer ; Sport ; Landwirtschaft und Forstwirtschaft ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Bundesland / Vorarlberg Bundesrepublik Deutschland Deutsche Demokratische Republik Sowjetunion |
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01149_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Auszug aus dem Interviewprotokoll:
00:30:55 Wie kann man sich einen Funken vorstellen?
Es braucht sehr viele Leute; in seiner Schulzeit bekam man zwei Tage schulfrei und die Schüler sammelten Holz von den Bauern, dabei handelte es sich vor allem um Äste, die im Sommer für das Heuziehen verwendet worden waren, es war üblich, dem Bauern einige schöne Holzstücke zu entwenden, die Bauern haben das auch gewusst; die Gruppe, die am meisten Holz gesammelt hatte, bekam einen halben Tag zusätzlich schulfrei; es kamen Fuhrwerke, die das Holz sammelten, am Funkenplatz wurde das Holz gesammelt; es gab damals noch keine Funkenzunft, die Feuerwehr war für den Funken zuständig; der Funken war damals nur ein Haufen; die Bürgermusik spielte beim Abbrennen des Funken; die Hexe wurde von Frauen aus dem Ort gemacht, die Hexe wurde mit Schwarzpulver gefüllt, wenn es einen großen Knall gegeben hat, war das ein Zeichen für einen guten Sommer, hat es keinen Knall gegeben, war das ein Zeichen für einen schlechten Sommer;
00:30:55 Wie kann man sich einen Funken vorstellen?
Es braucht sehr viele Leute; in seiner Schulzeit bekam man zwei Tage schulfrei und die Schüler sammelten Holz von den Bauern, dabei handelte es sich vor allem um Äste, die im Sommer für das Heuziehen verwendet worden waren, es war üblich, dem Bauern einige schöne Holzstücke zu entwenden, die Bauern haben das auch gewusst; die Gruppe, die am meisten Holz gesammelt hatte, bekam einen halben Tag zusätzlich schulfrei; es kamen Fuhrwerke, die das Holz sammelten, am Funkenplatz wurde das Holz gesammelt; es gab damals noch keine Funkenzunft, die Feuerwehr war für den Funken zuständig; der Funken war damals nur ein Haufen; die Bürgermusik spielte beim Abbrennen des Funken; die Hexe wurde von Frauen aus dem Ort gemacht, die Hexe wurde mit Schwarzpulver gefüllt, wenn es einen großen Knall gegeben hat, war das ein Zeichen für einen guten Sommer, hat es keinen Knall gegeben, war das ein Zeichen für einen schlechten Sommer;