Oral History Interview mit Wilfried Sandrell - 3. Teil [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Wilfried Sandrell - 3. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Installateur - Gastronom - Unternehmer - fünffacher Familienvater |
| Spieldauer | 00:03:31 |
| Mitwirkende |
Sandrell, Wilfried [Interviewte/r]
Bargehr, Corinna [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.12.22 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
St. Gallenkirch [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Natur ; Interview ; Alltag ; Familie ; Kinder und Jugend ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Bundesland / Vorarlberg Bundesrepublik Deutschland Deutsche Demokratische Republik Sowjetunion |
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01145_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Auszug aus dem Interviewprotokoll
Es gab auch Gewalt in der Schule, der Pfarrer Zackl hatte Gewaltausbrüche, eine seiner Strafen war das Knien vor dem Waschbecken auf einem Holzscheit, das schmerzte sehr, er musste oft dort knien, weil er gegrinst hat, wenn der Pfarrer böse wurde und das hat den Pfarrer sehr provoziert; eines Tages schlug der Pfarrer sehr fest zu, er sagte seinem Vater, dass er nicht mehr gern in den Religionsunterricht geht, weil der Pfarrer so gewalttätig ist, der Vater fragte ihn, ob der Pfarrer ihn geschlagen hat, er bejahte dies und der Vater sagte, dass ein Pfarrer seinen Sohn nicht zu schlagen habe, am Sonntag nach der Frühmesse ging der Pfarrer auf den Kirchenplatz, der Vater ging zu ihm hin und sagte vor allen Leuten zu ihm, dass wenn er noch einmal seinen Sohn oder ein anderes Kind schlägt, die ganze Gemeinde nichts mehr von ihm wissen will, denn nur wer keine Argumente hat, schlägt zu, das war sehr ein-schneidend für den Pfarrer, der Pfarrer schlug die Kinder ab diesem Zeitpunkt nicht mehr;
Es gab auch Gewalt in der Schule, der Pfarrer Zackl hatte Gewaltausbrüche, eine seiner Strafen war das Knien vor dem Waschbecken auf einem Holzscheit, das schmerzte sehr, er musste oft dort knien, weil er gegrinst hat, wenn der Pfarrer böse wurde und das hat den Pfarrer sehr provoziert; eines Tages schlug der Pfarrer sehr fest zu, er sagte seinem Vater, dass er nicht mehr gern in den Religionsunterricht geht, weil der Pfarrer so gewalttätig ist, der Vater fragte ihn, ob der Pfarrer ihn geschlagen hat, er bejahte dies und der Vater sagte, dass ein Pfarrer seinen Sohn nicht zu schlagen habe, am Sonntag nach der Frühmesse ging der Pfarrer auf den Kirchenplatz, der Vater ging zu ihm hin und sagte vor allen Leuten zu ihm, dass wenn er noch einmal seinen Sohn oder ein anderes Kind schlägt, die ganze Gemeinde nichts mehr von ihm wissen will, denn nur wer keine Argumente hat, schlägt zu, das war sehr ein-schneidend für den Pfarrer, der Pfarrer schlug die Kinder ab diesem Zeitpunkt nicht mehr;