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Oral History Interview mit Margaretha Schmitt - 7. Teil [Ausschnitt]

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Titel Oral History Interview mit Margaretha Schmitt - 7. Teil [Ausschnitt]
Titelzusatz Zeitzeugin der Zwischenkriegszeit und des Zweiten Weltkriegs - Antifaschistin - Referentin - Hausfrau - Religionslehrerin - Pensionistin
Spieldauer 00:04:59
Mitwirkende Schmitt, Margaretha [Interviewte/r]
Lercher, Kerstin [Interviewer/in] [GND ]
Österreichische Mediathek [Produzent]
Datum 2010.05.14 [Aufnahmedatum]
Ort Wien [Aufnahmeort]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Bildung ; Interview ; Alltag ; Familie ; Militär ; Krieg ; Besatzung ; Zweiter Weltkrieg ; Völkermord und Holocaust ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Senioren ; Soziales ; Bildung und Schulwesen ; Politische Verfolgung ; Terror ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek
Örtliche Einordnung Österreich
Bundesland / Wien
Deutschland, Deutsches Reich
USA - Vereinigte Staaten von Amerika
Bundesland / Oberösterreich
Bundesland / Niederösterreich
Typ audio
Format DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, e13-00481_b01_k02
Medienart Mp3-Audiodatei

Information

Inhalt

Die hier als Schlagworte aufgelisteten Gesprächsthemen beziehen sich auf das gesamte Interview. D.h. möglicherweise enthält dieser Interviewteil nicht das von Ihnen gesuchte Thema. Den kompletten schriftlichen Gesprächsverlauf können Sie beim Projektteam der Sammlung MenschenLeben unter www.menschenleben.at anfordern.

Auszug aus dem Interviewprotokoll
1:13:00 Kriegsende/Holocaust/Todesmärsche
Das Bauernhaus in Niederösterreich befand sich an einer Rückzugsstraße, dort sind Kolonnen von Menschen vorbeigetrieben worden, diese waren anscheinend aus einem KZ und sollten Richtung Westen getrieben werden, die Bewacher waren SS-Leute, diese kamen zu ihnen in das Bauernhaus und haben sich Most geben lassen, sie hat nachgefragt, ob diese Leute Essen bekommen würden und was mit jenen passieren würde, die nicht mehr gehen konnten, sie wurde angelogen, hat selbst nachgeschaut, hat gesehen, dass diese Menschen Hunger haben, sie hat ihnen Brot gegeben, die SS-Leute haben die Menschen erschossen und sie im Straßengraben verscharrt; das war ganz zum Schluss, alles war chaotisch, die Bauern haben viel hergegeben, zum Schluss waren einzelne Häftlinge unterwegs, einer kam zum Fenster und sie hat ihm Brot und Erdäpfel gegeben, ein anderer hat es ihm aus der Hand gerissen, der alte Mann ist auf die Knie gefallen und hat geweint, das war ein sehr schreckliches Erlebnis, sie hat ihm daraufhin etwas anderes gegeben; das hat sich sehr eingeprägt, selbst wenn sie damals bei der Partei gewesen wäre, hätte sie anders zu denken begonnen; in der Nähe ist einmal eine Bombe niedergegangen; der alte Mann war nicht der Einzige, sie hat manchmal Brot hergegeben. Rückzug der deutschen Soldaten, die ersten waren aus dem KZ, dann sind die Soldaten gekommen, einmal haben welche bei ihnen übernachtet, diese wollten sie Richtung Oberösterreich mitnehmen, dort sei sie sicherer vor den Russen, sie hat das nicht geglaubt, dass es so arg sein könnte, sie wollte auf ihren Mann warten, außerdem war sie schon schwanger

Sammlungsgeschichte

Sammlung MenschenLeben

Art der Aufnahme

Interview

Oral-History-Interview

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