Oral History Interview mit Maria Steinhauser - 9. Teil [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Maria Steinhauser - 9. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Geboren 1927 in Ternitz (Niederösterreich): Kriegskindheit, Hauswirtschaftslehrerin, Wirtschaftsberaterin, Biogärtnerin, Pensionistin |
| Spieldauer | 00:03:37 |
| Mitwirkende |
Steinhauser, Maria Franziska [Interviewte/r]
Perschon, Christiana [Interviewer/in] [GND ] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.08.10 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Ternitz [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Interview ; Alltag ; Familie ; Arbeitsbedingungen ; Krieg ; Besatzung ; Zweiter Weltkrieg ; Verkehr ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Deutschland, Deutsches Reich Sowjetunion Bundesland / Niederösterreich Schweiz |
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-00637_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Frau Steinhauser spricht über ihre Erlebnisse mit sowjetischen Besatzungssoldaten in Wien. Anekdote zu den Besatzungssoldaten: Die Amerikaner haben damals in Wien den Verkehr händisch geregelt, mit großen weißen Handstulpen auf der Ringstraße, diese haben den Russen gefallen, am Land hat sich ein Russe mit Verbandsmaterial die Hände bis zum Ellbogen eingewickelt, statt der Stulpenhandschuhe, hat sich hingestellt und damit in Anlehnung an die Amerikaner den Verkehr geregelt, der Verkehr bestand allerdings nur aus zwei bis drei Ochsenfuhrwerken und Radfahrern am Tag, die Russen waren teilweise wie Kinder;
Manche dieser Russen sind auch aus asiatischen Gebieten gekommen, die westlichen Verhältnisse waren für diese ein Erlebnis, die Russen sind gerne abends nach dem Dienst in Gruppen zusammengesessen und haben bis weit in die Nacht hinein russische Lieder gesungen, der Vater hat sie oft beruhigt und getröstet: „Brauchst keine Angst zu haben, die haben nur Heimweh“;
Manche dieser Russen sind auch aus asiatischen Gebieten gekommen, die westlichen Verhältnisse waren für diese ein Erlebnis, die Russen sind gerne abends nach dem Dienst in Gruppen zusammengesessen und haben bis weit in die Nacht hinein russische Lieder gesungen, der Vater hat sie oft beruhigt und getröstet: „Brauchst keine Angst zu haben, die haben nur Heimweh“;