Oral History Interview mit Ernestine Tichy - 6. Teil [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Ernestine Tichy - 6. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Zeitzeugin des Zweiten Weltkriegs - Schauspielerin - Mutter - Hausfrau - Pensionistin - Witwe |
| Spieldauer | 00:01:27 |
| Mitwirkende |
Tichy, Ernestine [Interviewte/r]
Schmidhuber, Maria [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2011.10.21 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Salzburg [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Film ; Theater ; Interview ; Alltag ; Familie ; Frauen ; Senioren ; Tod ; Fernsehen ; Kinder und Jugend ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich-Ungarn
Deutschland, Deutsches Reich Bundesland / Salzburg Bundesrepublik Deutschland USA - Vereinigte Staaten von Amerika Österreich |
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-02150_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Auzug aus dem Interviewprotokoll
0:57:22 Wie war die Beziehung zwischen deinem Mann und dir? Ihr hattet doch relativ wenig Zeit füreinander, oder?
Was sie ganz stark verbunden hat, war die Liebe zum Theater und dass sie beide denselben Beruf hatten; er vertraute auf ihre Kritik und darauf, dass sie ihn so gut kannte, dass sie sein sehr cholerisches Temperament immer wieder besänftigen konnte; er hatte es nicht leicht, war ein „dunkler Charakterschauspieler“, d.h. er spielte alle Bösewichte der Literatur, das prägte ihn natürlich auch; er hatte eine wunderbare Stimme, die er auch gut einzusetzen wusste; aber es war nicht ganz einfach, mit ihm zu leben, aber es bestand von Anfang an ein gegenseitiger Respekt, er war sehr dankbar, dass sie die Ehe nicht auseinandergerissen hat und dass sie bei Alexandras Schulbeginn aufgehört hat, an ihre eigene Karriere zu denken, dass sie die Familie erhalten wollte, sie zogen das ein Leben lang mit Höhen und Tiefen durch
0:57:22 Wie war die Beziehung zwischen deinem Mann und dir? Ihr hattet doch relativ wenig Zeit füreinander, oder?
Was sie ganz stark verbunden hat, war die Liebe zum Theater und dass sie beide denselben Beruf hatten; er vertraute auf ihre Kritik und darauf, dass sie ihn so gut kannte, dass sie sein sehr cholerisches Temperament immer wieder besänftigen konnte; er hatte es nicht leicht, war ein „dunkler Charakterschauspieler“, d.h. er spielte alle Bösewichte der Literatur, das prägte ihn natürlich auch; er hatte eine wunderbare Stimme, die er auch gut einzusetzen wusste; aber es war nicht ganz einfach, mit ihm zu leben, aber es bestand von Anfang an ein gegenseitiger Respekt, er war sehr dankbar, dass sie die Ehe nicht auseinandergerissen hat und dass sie bei Alexandras Schulbeginn aufgehört hat, an ihre eigene Karriere zu denken, dass sie die Familie erhalten wollte, sie zogen das ein Leben lang mit Höhen und Tiefen durch
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Das erste File wurde am 13.10. aufgenommen, der Rest des Interviews erfolgte am 21.10. Die Anmoderation von Teil 2 fehlt.