Oral History Interview mit Charlotte Mayer - 1. Teil [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Charlotte Mayer - 1. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Vertriebene Sloweniendeutsche - Buchhalterin - Krankenhausangestellte - Pensionistin |
| Spieldauer | 00:04:13 |
| Mitwirkende |
Mayer, Charlotte [Interviewte/r]
Gratzer, Fred [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.05.13 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Salzburg [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Medizin ; Interview ; Alltag ; Familie ; Krieg ; Zweiter Weltkrieg ; Marxismus und Kommunismus ; Besatzung ; Migration ; Exil ; Minderheiten ; Nationalismus ; Ethnie ; Soziales ; Bildung und Schulwesen ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Bundesland / Salzburg Slowenien Jugoslawien Deutschland, Deutsches Reich Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland |
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-00510_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Auszug aus dem Interviewprotokoll
Nach dem Kriegsende war auch sie von Hitler enttäuscht, durch Sport waren die Jugendlichen auf den Krieg vorbereitet worden, wurde eines Tages als „Nazi-Anhängerin“ erwischt und kam in ein russisches Lager, ihr ist jedoch nichts passiert, spielte Klavier im Lager, konnte auch Stücke von russischen Komponisten spielen, weshalb sich viele Leute für sie interessiert haben, danach wurde sie nach Österreich in ein englisches Lager geschickt, spielte auch dort wieder Klavier, kam danach zu ihrer Schwester in die Obersteiermark und lernte dort ihren Mann kennen, arbeitete in einem Spital in Judenburg, heiratete dann und ging danach nach Salzburg;
Nach dem Kriegsende war auch sie von Hitler enttäuscht, durch Sport waren die Jugendlichen auf den Krieg vorbereitet worden, wurde eines Tages als „Nazi-Anhängerin“ erwischt und kam in ein russisches Lager, ihr ist jedoch nichts passiert, spielte Klavier im Lager, konnte auch Stücke von russischen Komponisten spielen, weshalb sich viele Leute für sie interessiert haben, danach wurde sie nach Österreich in ein englisches Lager geschickt, spielte auch dort wieder Klavier, kam danach zu ihrer Schwester in die Obersteiermark und lernte dort ihren Mann kennen, arbeitete in einem Spital in Judenburg, heiratete dann und ging danach nach Salzburg;
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
In der Anmoderation des Interviews wird der 14.05.2010 angegeben, vermutlich fand das Interview aber am 13.05.2010 statt.