Oral History Interview mit Elizabeth Kerkmann - 1. Teil [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Elizabeth Kerkmann - 1. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Migrationshintergrund - Sekretärin - Kindergartenbetreuerin - Mutter |
| Spieldauer | 00:03:32 |
| Mitwirkende |
Kerkmann, Elizabeth [Interviewte/r]
Miedl, Boris [Interviewer/in] [GND ] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.12.15 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Graz [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Interview ; Alltag ; Familie ; Sprache ; Migration ; Minderheiten ; Frauen ; Soziales ; Freizeit ; Bekleidung und Mode ; Entwicklungsländer ; Ethnie ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Kontinente / Afrika Bundesland / Steiermark Tansania |
|
21. Jahrhundert - Nullerjahre
|
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01084_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Auszug aus dem Interviewprotokoll
00:22:30 Kulturelle Unterschiede zwischen Afrika und Europa/Österreich
In Afrika darf man als Frau Männern nicht in die Augen schauen, das war für sie schwierig in Österreich; sie hat nicht verstanden, warum man hier Männern in die Augen schaut; ihr Mann hat ihr erzählt, dass es unehrlich ist, wenn man beim Sprechen nicht in die Augen des anderen blickt; sie möchte sich kulturell anpassen und das auch lernen;
Weihnachten in Europa ist viel stiller, trauriger als in Afrika, dort ist immer die Großfamilie zusammen, nicht nur zu Weihnachten, sondern es kann immer jeder vorbeikommen; in Afrika bekommt man manchmal neues Gewand zu Weihnachten, oder besonderes Essen, Leute strahlen über Kleinigkeiten, Kinder sind stolz und präsentieren neue Sachen; sie ist immer auf der Terrasse gesessen und hat Leuten zugeschaut,
00:22:30 Kulturelle Unterschiede zwischen Afrika und Europa/Österreich
In Afrika darf man als Frau Männern nicht in die Augen schauen, das war für sie schwierig in Österreich; sie hat nicht verstanden, warum man hier Männern in die Augen schaut; ihr Mann hat ihr erzählt, dass es unehrlich ist, wenn man beim Sprechen nicht in die Augen des anderen blickt; sie möchte sich kulturell anpassen und das auch lernen;
Weihnachten in Europa ist viel stiller, trauriger als in Afrika, dort ist immer die Großfamilie zusammen, nicht nur zu Weihnachten, sondern es kann immer jeder vorbeikommen; in Afrika bekommt man manchmal neues Gewand zu Weihnachten, oder besonderes Essen, Leute strahlen über Kleinigkeiten, Kinder sind stolz und präsentieren neue Sachen; sie ist immer auf der Terrasse gesessen und hat Leuten zugeschaut,