Oral History Interview mit Wilfried Sandrell - 2. Teil [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Wilfried Sandrell - 2. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Installateur - Gastronom - Unternehmer - fünffacher Familienvater |
| Spieldauer | 00:01:42 |
| Mitwirkende |
Sandrell, Wilfried [Interviewte/r]
Bargehr, Corinna [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.12.22 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
St. Gallenkirch [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Natur ; Interview ; Alltag ; Familie ; Arbeitsbedingungen ; Landwirtschaft und Forstwirtschaft ; Tourismus ; Landschaft ; Naturkatastrophen ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Bundesland / Vorarlberg Bundesrepublik Deutschland Deutsche Demokratische Republik Sowjetunion |
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01144_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Auszug aus dem Interviewprotokoll
00:02:20 Lawinenunglück/Rezession/erster Job
Zu Silvester 1974 kam es zu einem Lawinenunglück; er war im Skigebiet schifahren, ein Liftangestellter bat ihn, ihm ein Bier zu holen, er fuhr herunter und beschloss noch eine Runde zu fahren und dem Liftler das Bier später zu bringen, er fuhr zum Schwarzköpfle-Lift und als er dort ankam, sagte der Liftler dort, er solle sich umdrehen, weil hinter ihm gerade eine Lawine heruntergekommen war, er drehte sich um und die Lawine kam gerade zum Stillstand; die Liftstation war in der Lawine, innerhalb von circa 20 Minuten hatten sie das erste Opfer ausgegraben, aber er war schon tot, insgesamt waren es zwölf Tote, auch ein kleines Kind, das um 12 Uhr nachts ausgegraben wurde, kein einziger Verschütteter konnte lebend geborgen werden; das war für ihn eine sehr harte Begegnung mit dem Tod, es veränderte sich viel in seinem Leben, weil er eine ganz neue Einstellung zum Leben und zum Tod bekam;
00:02:20 Lawinenunglück/Rezession/erster Job
Zu Silvester 1974 kam es zu einem Lawinenunglück; er war im Skigebiet schifahren, ein Liftangestellter bat ihn, ihm ein Bier zu holen, er fuhr herunter und beschloss noch eine Runde zu fahren und dem Liftler das Bier später zu bringen, er fuhr zum Schwarzköpfle-Lift und als er dort ankam, sagte der Liftler dort, er solle sich umdrehen, weil hinter ihm gerade eine Lawine heruntergekommen war, er drehte sich um und die Lawine kam gerade zum Stillstand; die Liftstation war in der Lawine, innerhalb von circa 20 Minuten hatten sie das erste Opfer ausgegraben, aber er war schon tot, insgesamt waren es zwölf Tote, auch ein kleines Kind, das um 12 Uhr nachts ausgegraben wurde, kein einziger Verschütteter konnte lebend geborgen werden; das war für ihn eine sehr harte Begegnung mit dem Tod, es veränderte sich viel in seinem Leben, weil er eine ganz neue Einstellung zum Leben und zum Tod bekam;